Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Artgerechte Ernährung - artgerechte Haltung - wer weiß, was "richtig" ist?
#31
Thomas schrieb:Auch hier lässt sich wieder so schön anmerken, dass sich kaum ein Barfer oder Rohfütterer bewusst ist, welcher Belastung er sich der Organe seiner Hunde aussetzt.
ist das nicht im Wesentlichen eine Frage der Umstellung/Gewöhnung?
Wenn die Verdauung sich drauf eingestellt hat, wüsste ich nicht warum Barf mehr belasten soll als Trofu...??

Thomas schrieb:Ich gebe Dir Brief und Siegel, dass kein Barfer Dir hier beantworten wird, welchen Weg, bspw. eine Rehkeule geht, was dafür vom Körper erforderlich ist und welche Nährstoffe davon von seinem Hund in welcher Form aufgenommen werden.
Dann auch noch davon zu reden, wie diese im Geschmack ist, zeigt einfach mit welchem Wissen man daran geht..
und wer kann das vom Trofu beantworten?
(...oder gar von seiner eigenen Ernährung? zwinkern )

Thomas schrieb:Oft wird kritisiert, dass wir Menschen auch nicht so ein Theater um unsere Ernährung machen, wobei häufig vergessen wird, dass wir Appetit auf fehlende Stoffe bekommen und selbst wählen, was wir essen.
sorry, wenn ich die Kinder und Jugendlichen so beobachte - die sich ja gerade im Wachstum befinden! - dann finde ich primär den Süßigkeiten, Cola und Pommes-Appettit, aber nicht den auf frisches Gemüse, Milch und Quark...!
lachen lachen
Den meisten Menschen ist dieser Instinkt ziemlich abhanden gekommen.
LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
Antworten
#32
Genau deswegen darf man weder das eine, noch das andere verteufeln. Ich finde nicht das man eine der Fütterungen als artgerecht bezeichnen kann. Ich mag das Wort artgerecht schon in Bezug auf den Hund nicht.
Antworten
#33
@ Thomas:

kleine Anmerkung zu meiner Person:
ich bin ursprünglich von Beruf Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin,
und habe damals dieses komplexe Gebiet der Ernährungsphysiologie (für den Zweibeiner) an der Fachakademie gründlichst durchgekaut... zwinkern

Es ist doch genau wie bei der Ernährung der Hunde:
Je tiefer man in die Materie eindringt, desto mehr sieht man was man alles falsch machen kann und welche Folgen daraus resultieren können!

Trotzdem wäre ich - als meine Kinder geboren wurden - nie auf die Idee gekommen besser auf Alete & Co zu vertrauen weil man ja so viel falsch machen kann ...

Genauso sehe ich es jetzt mit meinem Hund:
Einmal sorgfältig mit der Thematik auseinandergesetzt, freue ich mich wie meiner Plüschmaus das rohe Fleisch und die Knochen schmecken. freuen
LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
Antworten
#34
Nun muss ich den genau wissen in kleinsten Details, wie die Rehkeule nun aufgeschlossen wird! Nun mit Sicherheit kann ich es auch irgendwo nachlesen! Und alles kontrollieren, will ich mit Sicherheit bei meinen Tieren auch nicht und tue es auch nicht!

Das man den Tieren in der heutigen Zeit kein völlig artgerechtes Leben bieten kann ist ja wohl klar, aber warum wird hier immer so das ganz oder gar nicht gegenüber gestellt???

Rowdy hat sich selbst für die Rohfütterung entschieden und es scheint ihm sichtlich zu schmecken und auch seine Blutwerte sagen nix von irgendeiner MangelErnährung!

Auch überall im Netz findet man Berichte das diese Fütterung den Hunden und Katzen sehrwohl sehr gut bekommt und zu diese Fütterung wird sogar geraten, bei verschiedenen Allergieen und Hautproblemen.

In sehr viele Fällen führen die Allergien auf Zusatzstoffe im Trockenfutter oder Getreide und einige andere Hundeüntypische Stoffe zurück! Was ich von zwei Tierärzten weiß!

Habe im Netz natürlich auch schon was gefunden wei schädlich die Rohfütterung wäre, aber wer weiß schon ob da nicht Futtermittelindustrie dahinter steckt! Denn dort wird ordentlich Geld gescheffelt......

Ich habe mir vorgenommen schon mal meine Pferde so artgerecht wie möglich zu halten, zu füttern und mit ihnen umzugehen! Natürlich kann man den Pferden auch die Vorteile der Zivilisation zu Gute kommen lassen, die Hege und die Pflege durch den Menschen!

Genau in diese Richtung strebe ich auch bei der Hundehaltung und ich bin mir auch sicher das ich auf dem richtigen Weg bin!

Ich will den Tieren eine gute Kombination zwischen Zivilisation und einem artgerechten Leben bieten!




Antworten
#35
Anette, aber man sollte niemals seine Meinung als Wahrheit verkaufen. Vielleicht liegt die Futtermittelindustrie ja auch falsch. Ich kenne eine Hündin, die hat ganz schlimmen Durchfall auf Frischfleisch bekommen.

Was ist denn genau das schlechte an einem guten Trofu? Ohne Zusatzstoffe? Ich sehe keine.
Antworten
#36
Ich verkaufe nix! Für mich ist das die Wahrheit!

Wenn Hunde ne Weile mit Trocken oder Dosenfutter gefüttert werden kann es natürlich bei plötzlicher roh Fütterung zu Problemen kommen, da ja dann auch sicherlich einiges in der Darmflore unterentwickelt ist um rohes Fleisch aufzuschließen! Das kann auch nbei jeder anderen Futterumstellung passieren!

Am Anfang hat Rowdy auch mal die Hünerhälse weider mal rausgewürgt um sie noch mal zu fressen, weil die Magensäure noch net in der Lage war die Knochen aufzuschließen. Nach ner Woche ist das nicht mehr vorgekommen und nun wird alles verdaut!

Ist übrigens bei Caniden das noch mal auswürgen und nochmal fressen völlig normal, wenn grössere Mengen oder Knochen nicht verdaut werden bekommen sie sozusagen eine zweite Chance!

In Fertigfutter weiß man nie was wirklich drinnen ist, vor allem an Zusatzstoffen die nicht deklariert werden müssen! Der hund kann seine Zähne überhaupt nicht benutzen und leidet sehr schnell unter Zahnstein und Zahnbelag.
Benji wurde gemischt gefüttert, also Trockenfutter und zwei drei Mal die Woche ein Stück Fleisch mit Knochen, natürlich im ganzen. Er hatte seinen ersten Zahnstein mit 15!
Ich habe ja mal Pferdfutter testen lassen über meinen Bruder, das hat ergeben, das da 30 Prozent Sägespäne drin waren! Ich fand das schon krass..... Nun gibt es wenn Kraftfutter nötig ist, wie bei meinen Zahnlosen Rentnern, Müsli wo ich jedes Korn erkennen kann!
Ist für das Pferd trotzdem nicht artgerecht, aber dank der Zivilisation möglich und immer noch besser als wenn das Pferd verhungern muss!

Das ich meine Pferde richtig halte, sagen mir meine Pferde slbst, indem sie ausgeglichen und zufrieden sind! Und natürlich alt werden und gesund sind!

Ich habe schon genug Korrekturpferde gehabt, die nach 14 Tagen tolle liebe Pferde waren, nur durch bei artgerechte Haltung und Fütterung, ohne das ich irgendwa sonnst gemacht habe und sobald sie wieder in ihre Einzelhaft ins Wohnkloo hinter Gitter kamen, waren sie wieder unhändelbar! Was für Beweise brauch ich noch?, das die artgerechte haltung die ich betreibe richtig ist!
Antworten
#37
Gegenbeispiel:

Mein alter Traber wurde umgestellt in einen Offenstall. Er war völlig fertig nach einem Monat weil er nicht zur Ruhe kam. Er freut scih jetzt endlich wieder in einer Box zu stehen und tagsüber raus zu kommen. Auch meine Stute hat erstmal richtig tief geschlafen als sie in der Box war.

Der Schäferhund war 8 Monate alt. Da kann noch nix kaputt gewesen sein und sie hat es ewig probiert.

Zu glauben das man die Wahrheit weiß, versperrt einem dem Weg zum Wissen. Ich persönlich halte nichts davon, eine Sache zu verteufeln und die andere in den Himmel zu heben. Vor allem nicht wenn man kein vollständiges Hintergrundwissen hat.

Und beim Müsli sind oft Pilze und Schimmelsporen drinnen. Man findet immer ein Haar in der Suppe. Meiner Meinung nach reicht es nicht aus den Pferden nur Heu zu geben. Der Mineralgehalt der Wiesen ist zu stark gesunken, vor allem durch die Überbeweidung, die nunmal immer auftritt weil die so viel Fläche gar nicht gehören kann.
Antworten
#38
Ok die Mineralleckerchen die meine Pferde bekommen habe ich wohl vergessen aufzuführen!
Müsli lasse ich bei meinen Bruder immer mal testen, schicken die dann mit weg, wenn die Proben für die Milchkühe gemacht werden. Hundefutter kann ich da leider net mit reinschmuggeln! lachen
Natürlich haben die Pferde Stress, wenn in der artgerechten Gruppenhaltung zu wenig Platz ist und die Pferde sich nicht aus dem Weg gehen können. Auch die artgerechte Pferdehaltung sollte durchdacht sein, da nicht ewig Platz zur Verfügung steht.

Gruppen sollten nich größer als 8 Pferde sein, ich habe gemerkt das 4 bis 6 Pferde pro Gruppe optimal ist. Für 6 Pferde sollte der Auslauf mindestens einen halben Hektar groß sein, im Unterstand darf weder Fütter noch die Tränke sein. Unterstand, Futter und Tränke sollte so weit es möglich ist auseinander liegen. Heu und wasser sollte ständig zur freien Verfügung stehen und Pferde die extra zugefüttert werden sind herauszunehmen! Meist bilden sich dann kleine Untergruppen oder zweier Freundschaften, die dann zusammen Fressen, spielen und Ruhen!

Neue Pferde müssen langsam in die Gruppe intregriert werden, ich stelle den neuen immer zuerst mit dem liebsten Pferd zusammen auch natürlich auf eine große Fläche, wieder mindestens einen halben Hektar, je nach dem wie schnell sie sich anfreunden, dann immer mal einen dazu, das ganze dauert manchmal bis zu einem halben Jahr. Ich habe auch eine Sensibelchen Gruppe und eine Rambo Gruppe, ein neues Pferd einfach so in eine Gruppe zu stellen und noch dazu auf zu engem Raum und einigen andern Fehlern die oft gemacht werden, kann natürlich nicht funktionieren und setzt die Pferde unter Streß und es kann sogar böse Verletzungen geben!

Man braucht natürlich einiges an Einfühlungsvermögen um die Gruppen so zu haben, das alle Pferde zufrieden und ausgeglichen sind und keinen Stress haben! Ich habe es sogar schon erlebt das ein Gruppe von vier Pferden, die auf einer Weide im Ort standen, alle Pferde gepennt haben (eigentlich sollte ein Pferd ja Wache schieben), das mich die Anwohner dort angerufen haben, weil ja wenn Pferde im Tiefschlaf sind, sie schon mal so gar nix mit kriegen und platt auf der Seite liegen und sie dachten sie sind tot! cool


Antworten
#39
Trailer schrieb:
Thomas schrieb:Auch hier lässt sich wieder so schön anmerken, dass sich kaum ein Barfer oder Rohfütterer bewusst ist, welcher Belastung er sich der Organe seiner Hunde aussetzt.
ist das nicht im Wesentlichen eine Frage der Umstellung/Gewöhnung?
Wenn die Verdauung sich drauf eingestellt hat, wüsste ich nicht warum Barf mehr belasten soll als Trofu...??
Genau das ist das Problem, die Verdauung kann sich schlecht darauf einstellen, weil es Rehkeule bspw. nicht täglich gibt und sich der Körper täglich neu einstellen muss.


Trailer schrieb:
Thomas schrieb:Ich gebe Dir Brief und Siegel, dass kein Barfer Dir hier beantworten wird, welchen Weg, bspw. eine Rehkeule geht, was dafür vom Körper erforderlich ist und welche Nährstoffe davon von seinem Hund in welcher Form aufgenommen werden.
Dann auch noch davon zu reden, wie diese im Geschmack ist, zeigt einfach mit welchem Wissen man daran geht..
und wer kann das vom Trofu beantworten?
(...oder gar von seiner eigenen Ernährung? zwinkern )
Wer sich ein Auto kauft, sollte dem Verkäufer vertrauen und sich entsprechend vorher informieren, ohne dass er sich mit allen Funktionen und der physikalischen Gesetze auskennen muss.

Wenn ich mir jedoch ein eigenes Auto baue, dann erfordert dies viel Wissen und eine sehr hohe Verantwortung um andere und mir selbst keinen Schaden zu zufügen.

Ähnlich sehe ich das mit der Ernährung, selbermachen erfordert Kenntnisse und beim Kauf sollte eine Informationpflicht bestehen.




Trailer schrieb:
Thomas schrieb:Oft wird kritisiert, dass wir Menschen auch nicht so ein Theater um unsere Ernährung machen, wobei häufig vergessen wird, dass wir Appetit auf fehlende Stoffe bekommen und selbst wählen, was wir essen.
sorry, wenn ich die Kinder und Jugendlichen so beobachte - die sich ja gerade im Wachstum befinden! - dann finde ich primär den Süßigkeiten, Cola und Pommes-Appettit, aber nicht den auf frisches Gemüse, Milch und Quark...!
lachen lachen
Den meisten Menschen ist dieser Instinkt ziemlich abhanden gekommen.
Das diese Verhaltensweisen von Kindern genau richtig ist, beiweisen seit Jahren unterschiedliche Studien aus unterschiedlichen Ländern.

Der Leistungsdruck der Kinder ist stark gestiegen, was einen erhöhten Energiebedarf erfordert und weiter lässt sich statistisch nachweisen, dass die Lebenserwartung weiter steigt, was nicht der alleinige Verdienst der Medizin ist.

Trailer schrieb:Einmal sorgfältig mit der Thematik auseinandergesetzt, freue ich mich wie meiner Plüschmaus das rohe Fleisch und die Knochen schmecken. freuen
Ulrike entschuldige bitte, das ist kein Angriff, aber einmal sorgfältig mit der Thematik (Anatomie) auseinander gesetzt und über Geschmack lässt sich dann streiten zwinkern




amazone schrieb:
Gruppen sollten nich größer als 8 Pferde sein, ich habe gemerkt das 4 bis 6 Pferde pro Gruppe optimal ist. Für 6 Pferde sollte der Auslauf mindestens einen halben Hektar groß sein, im Unterstand darf weder Fütter noch die Tränke sein. Unterstand, Futter und Tränke sollte so weit es möglich ist auseinander liegen. Heu und wasser sollte ständig zur freien Verfügung stehen und Pferde die extra zugefüttert werden sind herauszunehmen! Meist bilden sich dann kleine Untergruppen oder zweier Freundschaften, die dann zusammen Fressen, spielen und Ruhen!

Neue Pferde müssen langsam in die Gruppe intregriert werden, ich stelle den neuen immer zuerst mit dem liebsten Pferd zusammen auch natürlich auf eine große Fläche, wieder mindestens einen halben Hektar, je nach dem wie schnell sie sich anfreunden, dann immer mal einen dazu, das ganze dauert manchmal bis zu einem halben Jahr. Ich habe auch eine Sensibelchen Gruppe und eine Rambo Gruppe, ein neues Pferd einfach so in eine Gruppe zu stellen und noch dazu auf zu engem Raum und einigen andern Fehlern die oft gemacht werden, kann natürlich nicht funktionieren und setzt die Pferde unter Streß und es kann sogar böse Verletzungen geben!
Annette Du machst hier wieder mal deutlich, dass Artgerecht für Dich nichts anderes ist, als Du es aus Deinen Erfahrungen heraus vermutest.

Sorry aber für mich ähnelt das ganze dem Speziesismus
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten
#40
@ Thomas

Aber meine Erfahrungen decken sich mit vielen anderen die sich damit beschäftigt haben, fast genau und deshalb ist das für mich der Beweis das ich damit völlig richtig liege!
Sogar viele Bücher sind damit schon vollgeschrieben, leider sieht die Realität anders aus, da diese Pferdehaltung mit mehr Aufwand verbunden ist und natürlich kostenaufwendiger und unbequemer für den Pferdehalter ist.

Im Moment gehe ich gerade auf die ganze Geschichte mit den Hunden näher ein und stelle auch dort fest, das ich auch da schon bei vielen Sachen richtig liege!
Natürlich muss ich bei den Hunden noch viel mehr beobachten, den Hunden habe ich ja nicht ganz so viel Aufmerksamkeit geschenkt wie den Pferden.
Mit der Fütterung sehe ich das wie Trailer, die meisten Menschen greifen zu Fertigfutter, weil sie Angst haben etwas falsch zu machen.
Ich habe aber festgestellt das es so schwer nun wirklich nicht ist, man hat nur nun selbst die Verantwortung, welche ich wenn ich ne Tüte Trockenfutter kaufe dann aber auf den Hersteller abschiebe! cool
Antworten




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste