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Artgerechte Ernährung - artgerechte Haltung - wer weiß, was "richtig" ist?
Anja schrieb:Du gehst davon aus, dass ein Welpe, der schon früh mit den unterschiedlichsten Futterarten konfrontiert wird, eher zu Futter-Mäkeligkeit neigt, weil er gelernt hat, Präferenzen zu haben, im Vergleich zu einem Hund, der nichts anderes kennt, als eine Sorte Welpenfutter? Letzterer frisst einfach, was ihm vorgesetzt wird, weil er gar keine Auswahl kennt?
Soweit ja, jedoch besteht ein nicht unerheblicher Unterschied zwischen Prägen und Lernen.

Es geht auch nicht darum, dass die Futterprägung nur dazu dient um das Futter zusich zu nehmen was er kennt, sondern, dass der Hund dann dieses bevorzugt.
Er bevorzugt ein Futter, welches nicht geruchsrelevant ist und nach Intensität bevorzugt wird, sondern nach Prägung selektiert werden kann.

Es bedeutet auch nicht, dass gut geprägte Hunde nur dieses Futter essen, sondern nur dieses bevorzugen und dadurch auch lernen wo es her kommt.

Anja schrieb:Und der vielfach futtergeprägte Hund würde auch eher in der Wildnis Dinge aufnehmen, weil sie NOCH toller sind, als das, was ihm zuhause sozusagen unverdorben und variantenreich vorgesetzt wird?
Der Hund kann dann nicht mehr selektieren, was toller ist und genau da liegt das Problem, er muss sich auf seine Nase verlassen können, was sogar dazu führt, dass auch unbekanntes vermutetes Futter aufgenommen wird, wenn es nur intensiv riecht.


Anja schrieb:Dennoch ist es so, dass ich von dem A-Wurf der Züchterin, von der ich sprach, nur sehr futtermotivierte Hunde kenne. Da ist kein Mäkelbruder dabei...
Das bedeutet es auch nicht zwangsläufig und so habe ich es auch nicht geschrieben.
Ein Futtermäkler bekommt man zu 80% (so schätze ich) durch unsachgemäße Haltung.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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Ich bin gerade mal wieder auf dieses interessante Thema gestoßen...

Wie schon erwähnt, haben wir ja im Moment die taube Boxerhündin, ein "Prachtexemplar" in puncto anerzogenes Mäkeln, bei uns Zuhause.

Als sie zu uns kam, war sie ein Gerippchen.

Das was Jasmin hier beschreibt, spiegelt wahrscheinlich die Situation wieder, die sie auch bei ihrem Frauchen kennenlernen durfte:

(27.10.2009, 22:12)Jasmin schrieb: Mh, also Monty ist auch ein Mäkler und da er der Prinz auf der Erbse hier ist, kriegt gerade er immer das was er gerne mag.
Aber auch da kann es passieren, das er es liegen läßt weil einfach nicht hungrig oder keine Lust, oder sonstwas...

Der Hund hat gelernt, dass er, wenn er nicht gleich isst, nach dem Trockenfutter vielleicht etwas Besseres bekommt.
Etwas Nassfutter mit hinein, etwas Gekochtes oder gleich ein Stück Pansen oder ähnliches...

Sie hatte gelernt, wenn man abwartet, kommt meist etwas Schmackhafteres. Also warum gleich essen? Abwarten lohnt sich in jedem Fall...


Bei uns ist es nun mittlerweile so, dass sie sofort den Kopf in die Schüssel steckt und isst, ja, sie leckt sogar genüsslich die Schüssel aus. Daran war vorher und auch anfangs bei uns gar nicht zu denken.
Sie entwickelt sich gut und hat nun fast Normalgewicht.
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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Meine Hunde können essen wann sie wollen und wieviel sie wollen, und ich habe keine Übergewichtigen Hunde, und sie sind auch draußen nicht immer auf der Suche nach etwas essbarem. Un Mäkeln tun sie auch nicht. Bambi isst nicht alles, weil er eben manches nicht mag, wenn es z.B. Frischfleisch gibt.

Ich finde eine zu einseitige Ernährung nicht gut, und auch für den Hund nicht gesund.
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(15.07.2010, 09:34)Pebbles07 schrieb: Ich finde eine zu einseitige Ernährung nicht gut, und auch für den Hund nicht gesund.

Was ist bei Dir einseitig? Und warum ist es nicht gesund?
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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Ich halte nichts davon dem Hund auf Dauer ständig nur eine Futtermittlesorte anzubieten. Eine Abwechslungsreiche Ernährung mit verschiedenen Fleischsorten, verschiedenem Gemüse udn verschiedenem Gemüse ist wichtig. Schon aufgrund der verschieden Wirkstoffe.
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(15.07.2010, 09:51)Pebbles07 schrieb: Schon aufgrund der verschieden Wirkstoffe.

Was meinst Du mit Wirkstoffen?


Denkst Du nicht, dass es vollkommen ausreichend ist, wenn ein Hund das bekommt, was er benötigt?
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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Wer legt fest was er benötigt? Weißt Du, ob er gerade dieses Vitamin oder diese Kräuter braucht? Wir nehmen unseren Hunden die Möglichkeit sich selbst das zu nehmen was sie brauchen. Und einseitige Ernährung kann nicht das sein was man braucht. Jedes Fleisch hat verschiedene Stoffe, die verschieden auf den Organismus wirken, ebenso ist es mit Gemüse und Kräutern.
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Hallo Gerti,

hab Deinen Beitrag mal verschoben.

http://www.hundelexi.de/Das-Hundeforum-i...5#pid50675
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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Ups, gut dass du es sagst, Thomas.

Ich dachte gerade schon, die Hitze hätte ihren Tribut gefordert. verwirt
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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