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Wer von euch ist der Meinung, Mensch und Hund bilden ein Rudel?
#1
Wer von euch ist der Meinung, Mensch und Hund bilden ein Rudel?
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#2
Ich habe mit Nein gestimmt! Würde es als Lebensgemeinschaft bezeichen, wobei die Bindung zwischen Mensch und Hund schon sehr groß sein kann. Ich denke auch das wenn sich ein Mensch als Rudelführer gibt das viele Mißvertändnisse zwischen Mensch und Hund mit sich bringt!
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#3
lachen hab ja angekreuzt...

Rudel für mich: (brin grad zu faul nach einer genauen Definition zu googeln)
- Zusammenleben in einer Wohung/Haus
- Verständigung/Zuneigung untereinander
- geben/nehmen
- gute "Bindung" untereinander
- usw. (mehr fällt mir grad nicht ein)
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#4
Ich tendiere zu nein, stimme aber erst ab, wenn ich Argumente habe.
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#5
ich denke ja (Mensch-Hund-Rudel) und nein (Hund-Hund-Rudel). lachen

Der Hund lebt und lernt erstmal zweifelsohne durch einen Rudelverband und lernt diese Regeln auch. Allerdings nur unter Hunden.

Die Urväter, die Wölfe leben in einem und für ihr Rudel. Alleine ist ihr Leben nicht lebenswert und sie gehen ein. Dieses Urprinzip ist heute noch bei den Hunden vorhanden.

Es ist für mich eher so, das der Mensch aus dieser Grundvoraussetzung mit dem Hund eine eigene Art des "Rudelmiteinanders" lebt, also ein Mensch-Hund-Rudel. Das ist auch wichtig, weil wir keine Hunde sind und unsere Hunde keine Menschen. freuen

Der Mensch bildet also im Idealfall eine Art unsichtbare Brücke, die beide Spezien verbindet und ein eigenes erschaffenes friedvolles, glückliches miteinander erlaubt. Was leichter geht, wenn der Mensch sich mal auf die Ebene des Hund-Hund-Rudels begibt und das beobachtet und darin soweit es als Mensch geht, einfühlt.

Ich fühle mich manchmal schon wie ein Hund, manchmal fühlt sich mein Hund vielleicht auch eher menschlich? zwinkern

Wir lernen ja auch voneinander. freuen

Das Prinzip des Mensch-Hund-Rudels wächst also völlig individuell und anders als unter Hunden.

Der Mensch hat allerdings auch Hund-Hund-Rudel Aufgaben/Funktionen für ein harmonisches miteinander. Funktionen/Aufgaben wie z.b. das Vertrauen mit dem Hund aufbauen, ihm Sicherheit geben (durch Regeln, Freiräume, Aufgaben die er dem Hund abnimmt und lässt, usw.) und zuverlässig für Nahrung sorgen. Klingt schon ähnlich wie ein Hunderudel. freuen

Damit fühlt sich der Hund dann aus sich heraus in der richigen Basis ein Rudelähnliches Leben mit den Menschen aufbauen. Er muss das allerdings erstmal alles vom Menschen lernen.

Deshalb sind Hund-Hund-Rudel vom Hund-Mensch-Rudel getrennt und doch miteinander verbunden. freuen

In der Menschenwelt heisst es Team, in der Tierwelt Rudel. freuen

Ich hoffe, ich konnte meine Ansicht verständlich formulieren. freuen
.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
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#6
definitiv nein
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#7
Tja, es ist die Frage wie man Rudel definiert.... Eine Art von Rudel bilden wir mit einem Hund schon. Man lebt zusammen, man setzt grenzen, man hat eine Art von Struktur. Nein, kann man nicht sagen, denn das wäre dann wie ein Hund der zu besuch kommt und dann wieder geht. Sobald man zusammen lebet bildet man eine Art von Rudel. Klar ist diese nicht vergleichbar mit einem Wolfsrudel, aber ich habe keinen Wolf und bin auch keiner freuen
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#8
Ich sehe dass so wie Anette, denn wären wir ein Rudel mit unseren Hunden, dann müssten wir auc so leben wie ein Rudel, aber da wir nicht von einer Art sind, können wir kein Rudel bilden, sondern eher eine Lebensgemeinschaft

lg
tany
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#9
Habe diese Frage schon einmal irgendwo beantwortet.

Für mich ist der Begriff Rudel eindeutig ausschließlich für tierische Gemeinschaften belegt.

Ausgehend davon, dass nicht der Hund die Gemeinschaft wählt, in der er lebt, sondern wir das Tier in unsere Gemeinschaft holen, ist er für mich eher ein Familienmitglied, da wir in der Überzahl aus Menschen bestehen. Ein Familienmitglied könnte auch eine Katze sein oder ein anderes Tier, das im Haushalt lebt.

Wenn ich mehrere Hunde halte, kann ich von einem Rudel sprechen, aber dem gehöre ich dann nicht an. In diesem Fall würde ich hauptsächlich mit dem Rudelführer arbeiten, der dann intern in seinem Rudel die Dinge so regelt, dass es für alle passt.

Der Begriff Team ist nicht rein menschlich für mich, da auch z.B. ein Zweiergespann Hunde ein gutes Team bilden können. Diese müssen auch nicht zwangsweise zusammen leben, um ein gutes Team zu bilden, z.B. beim Spiel oder bei der Jagd.

Mit den Fischen in meinem Aquarium bilde ich ja auch keinen Schwarm zwinkern . (Habe auch gar keins... )

Dieses Rudelthema ist schwierig. Man möchte sich als Mensch an dem orientieren, was man über Rudel glaubt zu wissen, was man beobachtet, und man schaut sich Dinge ab, die man als Mensch mal besser oder schlechter anwenden kann. Manche dieser Aktionen sind erfolgreich, manche scheinen einfach nur sinnlos zu sein. Ich habe mich jedenfalls noch nie als Leitwolf gefühlt, wenn ich meinem Hund klare Ansagen gemacht habe.

Ich glaube, je besser man sein Tier lesen kann, je besser man versteht und sich verständlich machen kann, desto unwichtiger werden die Begriffe, ob nun Rudel oder nicht.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#10
Anja schrieb:Mit den Fischen in meinem Aquarium bilde ich ja auch keinen Schwarm zwinkern . (Habe auch gar keins... )


LG Anja

Das find ich mal einleuchtend lachen

Ich hab zu dem Thema gar keine Meinung, aber das klingt doch sehr logisch.
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