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Wer von euch ist der Meinung, Mensch und Hund bilden ein Rudel?
#21
Ja die Struktur, das Curly alles darf und die Rüden ganz gut im Griff hat.
Allerdings ist sie auch das einzige Mädel und es wird den Mädels das ja auch so gerne nachgesagt,
also das sich dann ein Weibchen als Führerin rauskristallisiert.

Es ist gut zu beobachten. Ist aber noch nicht lange so, sie ist aber auch noch jung und erst jetzt eher erwachsen.
Sie macht nix, sie steht nur und guckt und keiner traut sich dann herann.
Erst wenn sie dann weggeht.

[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#22
Somit denke ich das sie den Posten übernommen hat oder eben ihn neben Monty vertritt als
Rüde und Hündin.
Da Monty eher nicht an die Spielsachen geht, ist das schwierig zu sagen wie sie sich genau bei ihm verhält.

Generell hat sie aber durchaus hier die Hosen an.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#23
(19.10.2010, 17:20)hansgeorg schrieb: Das was als Ressource bezeichnet und oftmals verstanden wird, oder auch Prioritäten setzen, sehe ich eher als situationsbedingtes Beziehungsmerkmal, also Dominanzverhalten.
Dazu braucht es keine Rangordnung u. Rudelstruktur, denn ähnliches hat man auch bei (fremd) Hundebegegnung, draußen beim Spaziergang z. B.

Da gehe ich im Prinzip mit. Ist es aber nicht auch so, dass die Souveränität eines Hundes in einer Zweierbeziehung auch irgendwann mal durch Dominanzverhalten etabliert wird? Würdest Du sagen, dass ein völlig souveräner Hund nie in manchen Situationen durch stärkere Gesten dominieren muss?


(19.10.2010, 17:20)hansgeorg schrieb: Ein wesentliches Merkmal für Rangordnung u. Rudelstruktur ist das kommentarlose Weichen, also der Respekt vor dem Ranghöheren ohne ihn infrage zu stellen.

Wenn z. B. der Bär der Hündin vieles durchgehen lässt, aber bei seinem Futternapf knurren muss, dann ist das für mich Dominanzverhalten, da die Hündin keinen entsprechenden Respektsabstand hält. Denn ein souveräner Rüde in einer Rudelordnung würde einfach in Ruhe weiter fressen, ohne einen Abstand einzufordern und sich um die Hündin zu kümmern.

Der Bär frisst weiter, man hört nur ein ganz unauffälliges, tiefes Knurren babei. Er bewegt sich keinen Millimeter dabei und kümmert sich auch nicht, er droht nur.

Das hat sie bisher immer respektiert.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#24
Hey Anja


Sicherlich hast du recht, damit das ein souveräne/r Hündin/Rüde auch mal ihre Rudelposition etwas mehr dominieren und zum Ausdruck bringen müssen, das sehe ich auch so.

Deshalb versuche ich bei unseren Hunden die Gesamtkonstellation mehr zu berücksichtigen, denn es sind oft Kleinigkeiten, die nicht so explizit beachtet werden, die aber einen Hinweis darauf geben können, ob eine Rangordnung/-struktur erkennbar ist, oder überhaupt vorliegt.

Wenn ich z. B. diese Situation mit dem Futter wegschnappen, was Yuma gerne macht, sie würde auch Sally von ihrem Futternapf vertreiben, wenn wir sie ließen, was Sally nicht gefallen würde. Aber nicht weil Sally hier die Rudelspielregeln beachtet, sondern einfach einer ernsteren Konfrontation aus dem Weg gehen will.

In anderen Situationen aber wiederum von Yuma, ihren Liegeplatz auf dem Sessel einfordert, die dann ihrerseits weicht, da sie keine Konfrontation mit Sally haben möchte.

Hier sehe ich wechselnde Dominanzverhältnisse, denn Sally würde gerne ihr Futter gegen Yuma behaupten, und Yuma wiederum den Sessel gegen Sally, aber beiden ist es situationsbedingt, offensichtlich keine Auseinandersetzung wert.

Ich hoffe es ist etwas verständlicher geworden, denn auf dem Papier ist es doch nicht so einfach, das Beobachtete, dazu noch in Kurzform, abzubilden.




Der wahre Egoist kooperiert.
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