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Welpe oder Hund aus 2. Hand?
#1
Angeregt durch einen anderen Thread wollte ich mal
Eure Gedanken gerne haben zu dem Thema
bei der Anschaffung eines Hundes.

Vorausgesetzt man hat ein wenig Hundeerfahrung
oder wächst man evtl. bei seinen Aufgaben, egal ob
Welpi oder 2. Hand-Hund.

Beim Welpen könnte vieles einfacher sein..............

Ein Hund aus 2. Hand (kein Welpe, Alter ab 2 Jahre) sehe ich als Herausforderung.

Bin gespannt auf Eure Meinungen/Erfahrungen!
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#2
Fuer mich nie wieder! Aber nur aus gesundheitlichen Gruenden.

Lucy ist aus zweiter Hand, ueber sie weiss ich gar nichts - nichts ueber verwandte Hunde, Krankheiten in der Familie, wie sie aufgezogen und gefuettert wurde.
Sie kam mit verletzter Pfote, die uns ueber die kommenden Jahre einiges versauern und sie oefter mal zu Hausarrest zwingen wird. Irgendwann wird sie noch wollen aber nicht mehr koennen.

Von meinen zukuenftigen Hunden moechte ich wissen woher sie kommen, was fuer Krankheiten in der Familie vorkommen ob ich dadurch auf etwas achten muss, wie sie gefuettert wurden, wie sie aufgewachsen sind. Ich moechte das sie aus einem Haushalt kommen wo sie geliebt und geachtet wurden.


So denke ich mir das zu mindest. Ob mir nicht dann doch irgendwann noch mal ein Secondhandhund ins Herz stiefelt weiss ich nicht. freuen
Kathi, Lu und Pai
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#3
Hi,
ich bin ein Welpenmensch, da ist es mir egal wo er herkommt, ich nehm eh eher Tierschutzhunde auf.

Ein älterer Hund aus 2-ter Hand evtl. mal im Alter, aber dann muss es auch eher ein kleinerer Hund sein und er darf dann auch schon älter sein.

Da ich Hunde aus dem Tierschutz aufnehme und diese meistens in Pflegefamilien leben, weiß man nach einiger Zei zumindest schon wie der Hund leicht gestrickt ist, also ob er z.B. sich mit anderen verträgt etc.
Baustellen kann es immer geben, egal ob jung oder alt.

Jeder Hund hat Eigenarten, auch meine Welpen haben sich jeder für sich anders entwickelt, haben einen eigenen Kopf und ganz unterschiedliche Charakterzüge und Ambitionen
bei gleicher Erziehung. Der eine ist forscher, der andere ängstlicher oder sensibel.

Da meine Hunde noch recht jung sind, stellt sich also i.A. die Frage nicht, obwohl vielleicht demnächst ein Pflegehund zu uns kommt, allerdings dann eher im Junghundalter/Welpenalter
Alter zwischen 4 und 5 Monaten.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#4
Ein erwachsener Hund hat immer seine Vorgeschichte und meistens weiß man nicht viel darüber. Da muß auf die Beobachtungen der Pfleger vertrauen und sich den Hund selbst genau anschauen. Und das man bei einem erwachsenen Hund die erste Zeit vorsichtiger ist, als bei einem Jungspund ist glaub ich normal.

Und einen Welpen kann ich selbst prägen und ihn in mein Leben einfacher integrieren. So habe ich zumindest das Gefühl.

Als Ersthund würde ich mir auch einen erwachsenen Hund aus dem TS holen.
Allerdings nicht als Zweithund, außer ich kenne den Hund, oder hatte ausreichend Zeit diesen kennenzulernen, auch bei mir zu Hause.

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#5
Zitat:Als Ersthund würde ich mir auch einen erwachsenen Hund aus dem TS holen.
Also, DA würde ich von abraten!!!!

Weiss man denn bei einem Züchter ganz genau, was DA so abgeht?
Wie die Sozialisierung von statten geht und und und???

Zitat:Ich moechte das sie aus einem Haushalt kommen wo sie geliebt und geachtet wurden.

JAWOLL!!! Das ist für mich normal, leider für etliche andere nicht!

Aber wächst man nicht an seinen Aufgaben??

Die meisten hier haben doch für meine Begriffe eine recht gute Portion
an Hundewissen schon sich angeeignet.

Oder erwirbt man sich vielleicht mit dem sog. 2. Hand-Hund ein Überraschungsei? Gerade diese Hunde leben doch meist erst richtig
auf, wenn SIE aus dem tristen TH-Leben herauskommen.
Sollte man diesen teilweise unter alter Würde gehaltenen Tieren nicht
wahrlich Ihre 2. Chance geben????

Warum eigentlich nicht............ich kenne einige Gespanne, die wieder
erblüht sind und sich Ihres Lebens freuen. Teilweise Hunde, die in ihren
"alten" Familien durch Beissattacken auffällig wurden..........warum auch immer? Sollte man nicht seine Scheu ablegen und sich der Aufgabe stellen????

Meine Tendenz (wobei ich ja noch 2 Hunde hoffentlich sehr sehr lange habe)
geht im Moment zum 2. Hand-HOVI, wobei es nicht feststeht, welches Geschlecht, Farbe, Alter usw.
Es muss einfach "KLICK" machen und ich werde mich der Aufgabe stellen,
da könnt IHR versichert sein, obwohl es auch unter Umständen schwer
werden könnte......................

Wir haben sehr oft Gasthunde in unserem Heim, alle haben es genossen irgendwie und freuen sich an unserem Rudelleben (was nicht unbedingt an festen Regeln hängt) teilzunehmen.
Bis dato (toi toi toi) sind alle lebend hier rausgekommen und auch meine Hunde haben mir gezeigt, was es heisst SIE als Partner zu schätzen!

(Sorry für den Roman grad......)
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#6
Zitat:Also, DA würde ich von abraten!!!!

Weiss man denn bei einem Züchter ganz genau, was DA so abgeht?
Wie die Sozialisierung von statten geht und und und???
Eigentlich meinte ich damit einen Hund aus dem Tierschutz. Und den Rest deines Post verstehe ich nicht
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#7
Für mich käme nur wieder ein erwachsener Hund aus dem Tierschutz in Frage. Ich hatte mein Leben lang immer die besten Erfahrungen mit Tieren die ich irgendwie gerettet habe, alle regulären Anschaffungen gingen dagegen schief.

Auch jetzt mit dem ersten eigenen Hund hat sichs wieder voll bestätigt - Paula ist ein absoluter Traumhund.

Ich denke die Vorgeschichte ist zweitranging, viel bedeutender ist die eigene Fähigkeit auf das Tier einzugehen das man sich da als Partner geholt hat, und wenn man da das richtige Händchen dafür hat, dann kann man auch Probleme ausmerzen.

Daß die Chemie mal nicht stimmt und man nicht miteinander klarkommt ist bei einem Tier vom Züchter ganz genauso wahrscheinlich - ich kenne so einige Leute die mit ihren sorgfältig ausgewählten Welpen voll "ins Klo gegriffen" haben.
Liebe Grüße
Ulla

Wir werden in Ewigkeiten nicht mehr gut machen können, was wir den Tieren angetan haben. (Mark Twain)
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#8
Bei mir würde das davon abhängen, wie ich zu dem Hund komme.

Will ich mir einen Zweithund anschaffen oder später mal wieder einen, dann würde ich einen Welpen wollen, eine Hündin, usw. also eben nach verschiedenen Kriterien auswählen und da gehört für mich eigentlich, bzw. denke ich jetzt so, dazu, dass es ein Welpe sein sollte.

Ich würde aber auch einen Hund aus einem Notfall heraus übernehmen, Unfall, Todesfall, Allergie oder was auch immer, wenn es die Situation erfordert, dann stelle ich mich dem, was ich da bekomme.
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#9
Keina Ahunung, hab ich mir auch noch nie Gedanken drüber gemacht, nehm ja Hunde die übrig sind....bis jetzt waren es ein Einjähriger und zwei Welpen und ich war eigentlich imme rzufrieden und nur der Rowdy hatte vorher ein tolles zu Hause!

Die Bessy war ein Streuner, den ich mir zulaufen lassen hab als Kind und der Benji war ein nichtgewollter Fehltritt einer Zuchthündin und wurde nur wegen der Milch gelassen und sollte tot gemacht werden!

Eigentlich such ich mir meine Tiere eh nicht aus, denn suchen sich mich aus! lachen
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#10
Auch wenn meine Hunde beide bewußt angeschafft wurden, sind es doch beide solche "übrig gebliebenen".

Meine Vorstellung geht dahin mir mal einen Welpen vom Züchter holen zu dürfen/können.

Meine Ahnung geht zu den wirklich übrig gebliebenen...

Mit was ich es einfacher hätte kann ich gar nicht beurteilen, meine waren beide jung und ich hab mir die Baustellen allein geschaffen. So wäre das wohl letztlich egal...
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