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Bellen auf Kommando
#11
LOL, ich glaube meinem Luca wäre da weniger geheuer als mir....
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#12
Manuela schrieb:Ich hab hier die letzten Tage mehrmals gelesen, dass das einige Hunde können.

Nachdem ich zuerst begeistert war, überlege ich nun, was das beim Hund wohl auslöst verwirt
Bellen ist für Hunde eine Art zu kommunizieren. Was kommuniziert mein Hund dann in dem Moment, was geht in ihm vor wenn er hört er soll mal eben bellen? Liegt es daran WIE ich ihm das beibringe, in welcher Situaion?

Ohne Grund bellt kein Hund. Das Kommando allein kann nicht sein Grund sein...

Oder?

Hi,

es gibt ja viele verschiedene Nuancen des Bellverhaltens. Z.B. Jagdbellen wenn der Hund hinter Wild her ist, Spielbellen wenn er einen anderen Hund zum Spielen auffordert, Drohbellen wenn er etwas vertreiben will, Unsicherheitsbellen usw.

In der Rettungshundearbeit soll ja ein Hund nach Auffinden der vermissten Person dort solange bellen, bis der Hundeführer da ist (Anzeigen). Also muss man es ihm vorher beibringen, für sein Spielzeug oder Futter zu bellen: forderndes Bellen.

Manchmal hört man ganz genau, wenn ein Hund mit der Situation nicht so ganz im Reinen ist, dann werden die Töne etwas höher oder immer wieder mal eine kleine Pause zwischen den Bellern.

Aber im Prinzip ist es für den Hund kein Problem, damit umzugehen, auf Kommando zu bellen um eine Belohnung zu bekommen (Spiel oder Futter).
Außerdem ist nicht nur das Bellen für eine Kommunikation unter den Hunden ausschlaggebend sondern die ganze Körpersprache des Hundes zusätzlich. Unsere Hunde in der Rettungshundearbeit wedeln auch mit der Rute beim bellen oder kommen in die Vorderkörpertiefstellung und fordern die Person die sie gefunden haben auf, das Spielzeug rauszurücken und mit ihnen zu spielen.

Allerdings habe ich es auch schon erlebt, dass ein Hund das Bellen nur mit gefährlichen Situationen verbindet, also so nach dem Motto: wenn ich belle, dann ist was nicht ok. Solche Hunde tun sich sehr schwer, bei einem Menschen zu bellen, sie wollen ihn ja nicht schimpfen oder bedrohen. Solche Hunde bilden wir dann meistens zu Rückverweisern aus und verlangen nicht von ihnen beim Menschen zu bellen.

Auch kann man dem Hund beibringen auf ein bestimmtes Handzeichen so lange zu bellen, bis er ein Leckerchen bekommt. Dann kann er auch rechnen: 2 plus 3 ist 5... nach dem fünften Bellen bekommt er Leckerchen lachen lachen

Grüße, Regine
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#13
Hallo Anja und die Profis,

ich bin etwas hin und her gerissen,soll ich Viola "gib Laut"beibringen.Bin ja nun sehr froh,
dass sich ihre unkontrollierte Bellerei gelegt hat.

Denke einerseits nee es ist ja ein Kommando,anderseits bin ich mir nicht sicher ob ich damit
ihre Bellfreudigkeit nicht wieder verstärke.

Bin mir bei meiner Zicke bei allem sehr unsicher,da sie so besonders istverwirt

Wäre sehr nützlich für mich Eure Einschätzung zu lesen.

Danke im vorraus lachen


LG Findusine
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#14
Findusine schrieb:Hallo Anja und die Profis,

ich bin etwas hin und her gerissen,soll ich Viola "gib Laut"beibringen.Bin ja nun sehr froh,
dass sich ihre unkontrollierte Bellerei gelegt hat.

Denke einerseits nee es ist ja ein Kommando,anderseits bin ich mir nicht sicher ob ich damit
ihre Bellfreudigkeit nicht wieder verstärke.

Bin mir bei meiner Zicke bei allem sehr unsicher,da sie so besonders istverwirt

Wäre sehr nützlich für mich Eure Einschätzung zu lesen.

Danke im vorraus lachen


LG Findusine

Bin zwar kein Profi, aber Bellen auf Kommando beibringen und dazu noch ein Kommando z.B. "Stop" fürs aufhören. So könnte man auch unkontrolliertes Bellen zum stoppen bringen.

LG
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#15
Findusine schrieb:Denke einerseits nee es ist ja ein Kommando,anderseits bin ich mir nicht sicher ob ich damit ihre Bellfreudigkeit nicht wieder verstärke.
Meggies Bellfreudigkeit wurde durch die RH-Ausbildung und das viele erwünschte Bellen bei Anzeigen und auf Kommando durchaus verstärkt.
Allerdings nur das "fordernde Bellen", also Bellen um etwas zu bekommen!
(Ist ja auch irgendwie logisch, dass Hundi das dann auch anderweitig probiert... zwinkern )

Ich kann mich aber nicht erinnern, dass Meggie in anderen Zusammenhängen deshalb mehr gebellt hat; also z.B. aus Unsicherheit bellen oder wenn sich jemand dem Haus nähert!
LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
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#16
Rommy ich kenne es sogar so, dass man Kläffern ihr Kläffen erst mal unter Signal stellt, es sogar verstärkt, um ein Abbruchsignal aufzubauen.

Auch hier gibt es sicher viele Theorien und vermutlich nur wenige, die genau auf Deinen Hund richtig anwendbar sind, weil sie eben zu Euch passen. Schwer zu beurteilen, ob es also sinnvoll wäre.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#17
Danke Ihrs,

werde es erst einmal lassen.


LG Findusine
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