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Pro und Contra Schutzdienst
#31
Wozu beschützen?
Also ich sehe das wie Thomas.
Es gibt genug Waffen um sich zu schützen,
warum muss ich da ein Lebewesen einsetzen,
was ganz leicht abgeknallt werden kann?

Also für den Zoll, für die Suche, für die Rettung,
da finde ich Hunde sehr nützlich aber zum Schutz?
Da sehe ich gar keinen Sinn drinnen.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#32
Natürlich finde ich krasse Ausbildungsmethoden auch bei Polizeihunden nicht in Ordnung! Nur da macht es einen Sinn Hunden überhaupt soetwas beizubringen, bei ner Privatperson ist das ja völliger Blödsinn.

Von den Hundeführern die ich kenne, leben auch die Hunde immer mit in der Familie und werden nicht im Zwinger gehalten, was wiederum bei mir bekannten Hundesportlern der Fall ist!

Bei nem Hundeführer ist der Hund den ganzen Tag mit seinem Menschen unterwegs und muss nicht im Zwinger warten bis sein Herrchen mal von der Arbeit kommt und ihn dann vielleicht mal rauslässt!

Ich bin mir sicher, das bis auf die in beiden Fällen fraglichen Ausbildungsmethoden, hat ein Polizeihund ein besseres Leben, wie bei vielen Hundesportlern die den Schutzdienst zum profilieren brauchen!
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#33
Hi,
hab für 3tens abgestimmt...
Aus meiner Sicht macht es kein Sinn wenn priv. Hunde irgendwelche Körperschütze tackern...
für die Polizei gibt"s in der heutigen Zeit genügend "Ausweichmittel"...
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#34
Es gibt auch technisch super Hilfsmittel für Nichtsehende Menschen, oder? Wozu dann der Blindenführhund, der in Deutschland nachweislich nicht überall so gut ausgebildet wird, wie bei Thomas, sondern der in vielen Schulen auch nur über Schmerzreize "abgesichert" wird. Diese Missstände beseitige ich ja auch nicht, in dem ich die Blindenführhunde abschaffe, oder?

Wenn man jetzt den Schutzdienst abschafft, leiden die darunter, die es gut und richtig machen.

@ Thomas: Mich würde interessieren, was Du bei den von Dir gesehenen, privaten Schutzdienstvorführungen an tierschutzrelevantem oder nicht artgerechtem beobachtet hast. Könntest Du das bitte etwas detaillierter beschreiben?

Auch bei der neuen Abstimmung würde ich bei 2 bleiben, dass jeder, der einen entsprechend veranlagten Hund hat, diesen Sport mit seinem Hund machen können dürfte.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#35
Oh anja, das selbe hab ich auch grad gedacht.

ich bleib bei 1. bin aber dafür, das es strenge Regeln gibt, und die leute sich ans Tierschutzgesetz halten

lg
tany
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#36
Vielleicht sollte ich dazu erwähnen, dass ich mit meinem eigenen Hund Zeuge von schon im Ansatz sehr schlecht und im Ansatz superguten Testreihe geworden bin, als ein Figurant mich bedrohte, um zu schauen, wie Sherlock so von Haus aus drauf ist.

Dieser miese Ansatz führte dazu, dass mein Hund noch heute exakt das Beuteschema bei Männern hat, Brille, Basecap und Rucksack (Hosenträger der Schutzhose). Ich hatte also jahrelang allen Grund, stinkig auf das Thema zu sein und kathegorisch alles in diesem Zusammenhang abzulehnen.

Vergangenen Herbst wurde ich dann Zeuge, wie ein Figurant gerade eben noch MICH bedroht hat, und danach mit meinem Hund so kommunizierte, dass er sich zu seinen Füßen hinlegte und zu schlafen begann. DAS hat mich zutiefst beeindruckt und die Beobachtung meines Hundes während des Bedrohungsteils, als weder gehetzt noch bestätigt wurde, zeigte mir ein Erwachen seiner ureigensten Fähigkeiten, die, in die richtigen Bahnen gelenkt, schön anzusehen waren.

Mit einem Hund, den ich nicht ausreichend führen kann, mit dem ich im Erziehungsbereich, im Alltagsbereich Führungsdefizite habe und an Problemen rumdoktore, würde ich NIEMALS Schutzdienst machen, weil dafür meines Erachtens eine perfekte Motivationssteuerung möglich sein muss.

Meines Erachtens nach ist ein großer Fehler innerhalb dieses Sports, dass Hunde in Trieblagen geschossen werden, die nicht sinnhaftig kontrollierbar sind, sondern jenseits von gut und böse.

Vergleichbar eine Übung aus der Erziehung: Ich will meinem Hund sitz beibringen und renne gleich am ersten Tag 100m weg und erwarte, dass das schon verstanden wurde, dass man sitzen zu bleiben hat.

So habe ich dort immer den Eindruck, dass im Spiel der Hund so hochgefahren wird, dass der Mensch über ein konditioniertes AUS, oder was auch immer, das Spiel gar nicht mehr kontrollieren kann. Das gilt leider auch für Alltagsbereiche, dass Menschen hochregeln, aber keine ausreichende Handhabe fürs runterregeln trainiert haben.

Konnte ich mir irgendwie verständlich machen?

Ist ein Wenig wie auf Inlinern nen Hügel runter zu fahren, ohne vorher mal zu überlegen, wie eigentlich die Bremsen funktionieren...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#37
Annette

kamalii schrieb:
amazone schrieb:Für solche Leute hat ja auch der Hundesport einen anderen Stellenwert, als die vielen dahergelaufenen Hundesportler mit ihrem Hobbyhund!

Erklaer mal genauer wie du das meinst.


Fuer dich ist es also okay das ergeizige Zuechter ihre Hunde auf Ausstellungen schleifen und sie durch Hundesportarten hetzen um sich zu profilieren? Aber normal Hundehalten duerfen keinen Sport mit ihren Hunden machen und hin und wieder auf Wettkaempfe gehen?
Tschuldigung. So hab ich deinen Satz verstanden. Hatte um Aufklaerung gebeten, aber noch keine bekommen.

Kathi, Lu und Pai
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#38
mir fällt da grad nochwas ein, warum setzt man Hunde für die Minensuche ein, wo es doch Metalldedektoren gibt?

lg
tany
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#39
Anja schrieb:Es gibt auch technisch super Hilfsmittel für Nichtsehende Menschen, oder? Wozu dann der Blindenführhund, der in Deutschland nachweislich nicht überall so gut ausgebildet wird...
Mir ist derzeit kein Hilfsmittel bekannt, welches einen Bfh ersetzen kann!!!
Sicher gibt es einzelne Geräte die unterstützend sein können, aber einen Hund zu ersetzen, ist derzeit selbst in absehbarer Zeit nicht möglich.

Unabhängig von den Möglichkeiten, steht auch der psychologische Aspekt eine entscheidende Rolle.

Das nicht alle Bfh nach standard ausgebildet werden, rechtfertigt nicht das Abschaffen.

Anja schrieb:Wenn man jetzt den Schutzdienst abschafft, leiden die darunter, die es gut und richtig machen.
Hier beginnt Messers Schneide.
Was ist Gut und was ist Richtig?
Es gibt positiven Stress und negativen Stress, wann hat ein Schutzhund welche Art von Stress?
Wenn ein Sport oder ein Spiel eine Leistung fordert, dann ist eine Aggression erforderlich.
Findet Ihr es gut, die Agression im Hund zu wecken? Mal unabhängig davon, ob kontrollierbar oder nicht.
Anja schrieb:@ Thomas: Mich würde interessieren, was Du bei den von Dir gesehenen, privaten Schutzdienstvorführungen an tierschutzrelevantem oder nicht artgerechtem beobachtet hast. Könntest Du das bitte etwas detaillierter beschreiben?
Ich sah Schulen, die mit Spielzeug arbeiteten und nur Gutes für ihr Hund wollten. Und fing es überall an, denn die "Profis" kamen ja nie, wenn die Anfänger auf dem Platz waren. Es wurde mit Leckerchen und viel Spiel gearbeitet.
Es wurde immer gesagt, dass man hier ganz anders trainiere. Auch von der Hundeschule, in der Susann ihre Eltern Schutzdienst machen, hört man schlimme Erzählungen.

Sowas lief in den mir bekannten Hundeschulen meist gleich oder ähnlich ab.
Dann wurde man darauf vorbereitet, dass es keine Leckerchen mehr gibt, dann gab es wenig Spielzeug und später keines mehr.

Dann war der Hund zu lasch und man wurde aufgefordert, den Hund aggressiver gegenüber zu treten.
Das schleicht sich so langsam ein, dass man selbst garnicht mitbekommt, wo man da rein rutscht.

Schutzdienst erinnert mich immer an den Film "die Welle"

Alle fangen ganz langsam an und sie merken nicht, wie weit sie mit ihren Tieren gehen.

Interessant ist auch, dass alle die mal im SD reinschnuppern konnten, den SD gut finden. Wer den SD weiter machte, kommt zur Besinnung oder verliert den Blick für das Tier.

Was ich höre und hier lese, wenn es um gute Schulen geht oder nicht, dabei sehe ich nur, dass es Schulen gibt, die zu dem stehen was sie tun und keine Probleme mit der Kritik haben und andere die versuchen nach außen hin gut dar zu stehen.

Nun zu Deiner Frage Anja:
Tierschutzrelevant ist für mich, wenn die Hunde geschlagen werden. (Anfangs haut der Helfer auf die Hose, später auf den Hund.
Wenn die Hunde am Stachel geführt werden, oder man an ihnen rumruckt. Wenn die Hunde heiße Temperaturen ausgesetzt werden und so gehetzt werden.
Wenn sie starken Stress haben. Wenn aus Frust Aggression gemacht wird.

@Tanja
ich habe ca. 20 Schulen und Vereine im SD gesehen, aber noch nie habe ich da Stromhalsbänder im Einsatz gesehen.
Soll ich Dir auch sagen warum?
Weil Hunde im SD kaum oder garnicht darauf reagieren.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#40
Hallo @all,

Habe mich für Punkt drei entschieden.


Schutzhunde sind einfach nicht mehr zeitgemäß, es gibt genug sinnvollere Beschäftigungen für Hund und Halter.

Aus meiner persönlichen Erfahrung weiß ich, obwohl keiner meiner Hunde in irgendeiner Form ausgebildet wurden und sie zu jedem Menschen freundlich waren, (z. B. Dogge, Boxer, Am. Staff., Staffis usw.) wäre es keinem gut bekommen, wenn er auch nur den Versuch gemacht hätte, einen von unserer Familie anzugreifen. Da konnte man sich absolut drauf verlassen.






LG Hans Georg


Der wahre Egoist kooperiert.

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