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hab mal was zum schmunzeln :-)
#1
Ein Mensch, im Kopf sonst kerngesund,
beschlie?t: Ich kauf mir einen Hund.
Der ist mutig, treu und sch?n,
wird viel mit mir spazieren gehen,
bringt Freude ins Familienleben
wenn wir ihm t?chtig Futter geben.

Dass dies sein erster Trugschluss war,
wird diesem Mensch erst sp?ter klar.

Er kann es jetzt noch nicht erfassen,
auf was er sich da eingelassen.
Wo Ruhe war bisher im Haus
Erklingt es nun wie Sturmgebraus.
Die Nachbarn haben bald vernommen:
Ein kleiner Hund ist angekommen.

Gesetze die bis dahin galten,
beginnt das Kerlchen auszuschalten.

Er setzt sich sofort obenauf,
bestimmt des Menschen Lebenslauf.

Die Hobbys, die er immer pflegte,
den Garten, den er so sch?n hegte,
verblassen schnell zur gleichen Stund",
der Mensch denkt nur noch an den Hund.
Und dieser n?tzt es weidlich aus,
ist Boss im Garten und im Haus,
darf alles, was bisher verboten,
beschmutzen mit den s??en Pfoten.

Die Schuhe und das Sofakissen
werden erst mal kleingebissen.
Der Rasen und die Fliederb?sche
verlieren schnell von ihrer Frische.
Der Garten - einst des Hauses Zier -
wird umgepfl?gt vom Hundetier.
Auch die Wohnung - gut geputzt -
wird als Hundespielplatz nun genutzt.

F?r den Mensch nebst Kinderschar
der Teppich fr?her heilig war,
der Hund missachtet das Tabu,
er pinkelt drauf - und scharrt es zu.
Der Mensch beschlie?t daraufhin still,
dass er den Hund erziehen will.
Doch bald wird ihm sehr deutlich klar,
dass dies der zweite Trugschluss war.

Wo er ganz freundlich sagt :"Komm her",
da rennt der Hundling kreuz und quer.
Sagt er nun:" Hund h?r auf zu raufen",
h?rt man das Tier ver?chtlich schnaufen.

Zur L?sung dieser Seelenqual
bleibt ihm am Ende keine Wahl.
Sich selbst - und auch dem Hund zuliebe -
st?rzt er sich ins Vereinsgetriebe.
Er hofft, nun wird sein Los sich wenden -
doch dieser Mensch wird schrecklich enden.
Ist ihm ein Rest Verstand geblieben,
wird der im Club ihm ausgetrieben.
Bald stellt er fest - ist sehr begl?ckt:
Die Leute hier sind auch verr?ckt!

Wo andere sich richtig pflegen,
beginnen die sich aufzuregen.
Nicht ?ber Fu?ball, Weib und Bier,
der Grund ist nur das Hundetier.
Gesprochen wird von der Dressur
und manchen Pudels Haarfrisur.

Den Mensch st?rt nicht, was rings passiert,
der Hund wird jedenfalls dressiert.
Was hierbei alles schon geschehen,
das glaubt nur der, der es gesehen.
Der Hund, der sonst beim Laufen pennt,
entwickelt pl?tzlich Temperament.
Unterordnung - nie geh?rt,
weh dem, der mich beim Spielen st?rt.

Und neben all den Herrn, den tr?ben,
sieht man auch manches Frauchen ?ben.
Sie machen eifrig mit und munter,
rennen den Platz rauf und wieder runter.
Der Hund versucht sich durchzusetzen,
man sieht ihn mit der Frau entwetzen.
Sie flattert waagrecht an der Leine,
nach oben rei?t es ihr die Beine.
Dann schlagen beide wie im Traum
einen Klasse Purzelbaum.
Das Herrchen kommt - beugt sich zum Hund:
"Gott sei Dank, er ist gesund."
Mein Hund ist Spitze - ich bin fit,
die n?chste Pr?fung mach ich mit.
Am Pr?fungstag wird ihm dann klar,
dass dies ein neuer Trugschluss war.

So wird am Morgen unser Held
dem strengen Richter vorgestellt,
Beschaut die Wiese sorgenvoll,
auf der sein Hund gleich suchen soll.
Er sieht den Kot der vielen Hasen,
was K?he legten auf den Rasen.
Sieht innerlich schon voll Entsetzen,
seinen Hund dieselben hetzen

Sp?ter h?rt er ganz benommen,
wie viel Punkte sie bekommen.
"Von nun an", sagt er dann bescheiden,
"bist du der Gr??te von uns beiden."

Die zweite Runde wird gestartet -
die b?se Unterordnung wartet.
Das "Fu?" klingt voller Schmelz und Locken,
der Hund - total perplex - bleibt hocken.
Links schr?g zur Hecke - geht" s voraus,
der Hund l?uft langsam trotz Applaus.
Total geschafft - wie hingem?ht,
erntet der Mensch, was er ges?t.
Beschw?rend spricht der Herr zum Hund:
"Verlass mich nicht in dieser Stund"".

Als n?chstes kommt der Schutzdienst dran.
Jetzt zeigt das Tierchen was es kann.
Bedr?ckt war ihm schon l?nger klar,
dass Herrchen nicht zufrieden war.
Jetzt wird gebissen, bis es kracht,
damit mein Herrchen wieder lacht.

Gl?cklich geht der Hund davon,
der Richter z?hlt die Punkte schon.
Der Mensch beschlie?t in dieser Stund:
Ich kauf mir nie mehr einen Hund!
Sie haben beide ?berlebt,
den Orden an die Wand geklebt.
Der Hund schielt ganz emp?rt hin?ber:
"Ne sch?ne Fleischwurst w?r mir lieber."

Jedoch das Club geschehn ist heiter,
es geht in sch?ner Vielfalt weiter:
Sommerfest und Weihnachtsfeier,
Versammlungstrubel, Ostereier,
Neujahrstrunk und Karneval.
Wer hat noch nicht - wer will noch mal?

Und die Moral von der Geschicht,
Besieht man alles mal bei Licht:
Denkst du des Hundes Herr zu sein,
hebt er ver?chtlich nur sein Bein.

Eugen Roth
Antworten
#2
brueller brueller brueller

Sehr geil zwinkern
Antworten
#3
ich liebe Eugen Roth freuen
Antworten
#4
brueller HaHa cool!

Aber wer ist denn bitte Eugen Roth? kopfkratz


Viele liebe Gr??e Jessy mit Aysha und Pepples
Antworten


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