Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Aggression gegenüber einem bestimmten Hund
#11
Zitat:Soll ich nicht versuchen das sie aufhört zu bellen durch ein Nein oder sowas
Zum einen wird sie Nein noch nicht 100%ig verstehen, also bringt es nichts ihr das Wort um die Ohren zu hauen und nichts passiert. Zum anderen könnte sie aber auch so fixieren, daß sie dich gar nicht hört. Wenn z.B. Akasha ihre Todfeindin trifft, dann hört und sieht sie nichts mehr, da hilft nur noch auf die Seite buchsieren, Bogen laufen oder in sicherer Entfernung warten. Sollte sie zum Bellen anfangen, dann könntest du sogar das Zauberwort "Essen" sagen und nichts würde passieren.

Am Besten ist wirklich Distanz vergrößern, Bogen laufen oder absitzen lassen und eben den Windhund nicht ran lassen. Passiert es dann doch, daß der Hund plötzlich auftaucht, dann kannst du ihn immer noch vertreiben und für Betty der Held sein.

Oder du leihst dir Akasha aus, dann kommt der Windhund euch nie wieder zu Nahe (hust) zwinkern lachen
Antworten
#12
Kann mich Simone nur anschließen

lg
Tany
Antworten
#13
Ich rate nie dazu, mit etwas abzulenken und dann zu geben, wenn der Reiz weg ist. Kenne einen Hund, der dadurch erst gelernt hat, andere Hunde zu verscheuchen, weil er verstehen durfte, dass es das Spiel erst gibt, wenn der andere weg ist traurig . Die Frau ist Trainerin... übrigens...

Ablenken ist Quatsch, dadurch lernen Hunde nie, mit Reizen umzugehen. Sie soll lernen, dass der Reiz da ist, aber Du die Sache für sie in die Hand nimmst, so dass sie nichts zu befürchten hat. Ein Nein bringt nur dann was, wenn das Wort schon richtig verknüpft ist. So kurz, wie ihr sie habt, glaube ich daran noch nicht.

In diesen Situationen ist für mich immer weniger mehr, da jedes Wort eine zusätzliche Bestätigung sein kann, dass das, was sie grad tut oder tun will, das Richtige ist. So lernt sie das Bellen erst recht.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
Antworten
#14
Ich würde ihr einfach zeigen das sie sich sicher fühlen kann und ich mich darum kümmere das nichts passiert. Ich bin da in solchen Situationen ja auch die Ruhe in Person freuen

lg
Tany
Antworten
#15
Danke, jetzt habe ich den Hintergrund verstanden wieso und warum..

Der Windhund ist jedesmal anders. Als Pebbles klein war war gar nichts. Er ist immer angeleint an einer Flexi und ich treffe sie auch immer wenn meine angeleint sind. Das mit Bam Bam war nachts, als eh alle ihn angemacht haben. Da ist er sofort losgeschossen mit Zähne zeigen und knurren. Ich dachte es liegt am dunkel sein und an Bam Bam.

Das zweite Mal als dann Betty dabei war habe ich sie auf dem Weg getroffen an der Ellenlangen Flexi. Ich bin in die Wiese ausgewichen und sie läßt sie aber hin und sagt schau, die mag Welpen ja soooooo gerne. Ich habe dann bemerkt, das sie aber eher verspannt wirkt als freundlich. Und die Besitzerin sagte das das nur so wirkt. Und zack, hat Betty eine aufn Deckel bekommen obwohl sie sehr vorsichtig iast un keinen bedrängt. Ab da hatte Betty dann angefangen zu bellen wenn sie Hunde sieht. Ich habe das so gehandhabt, das ich, wenn ich wußte das die ok sind. Einfach auf die Hunde zugegangen bin und sie dann nach mir auch. Habe ich eigentlich ganz gut wieder hinbekommen.

Das dritte Windhund treffen war als sie um die Ecke kam und auch gleich wieder auf Betty ist. Und seitdem ists rum mit dem Windhund. Wenn sie ihn sieht, dann dreht sie am Rad.

Die Besitzerin kann ich nicht einschätzen. Der Hund wirkt für mich nicht ganz dicht in der Birne, weil er jedesmal anders handelt. Und zusätzlich ist er äußerst undurchsichtig. Beim nächsten Mal treffen wir ihn und er freut sich.... Kann auch sein.

Ich habe die bisher nicht soo oft getroffen, also für München Verhältnisse. Hier kennt eigentlich jeder jeden.

Ich werde einfach ausweichen.

Bam Bam macht das ganze super toll. Er läßt sich nicht anstecken und geht unbeeindruckt weiter wenn Betty bellt. Da bin ich sehr froh, das ich einen so Weisen Bam Bam habe. Nur hören mag er zur Zeit manchmal nicht mit Augen rollen Im steigen gerade die Weiber zu Kopf lachen Naja, aber wenn ich die restlichen Hunde betrachte die so runlaufen, dann habe ich wohl trotzdem einen Champ....

Bei Bam Bam arbeite ich an Sachen vor denen er Amgst hat übrigens so: Ich bleibe stehen und laße ihn absitzen. Wenn ich ihm die Ruhe gebe um ihn beobachten zu lassen, dann beruhigt er sich auch. Aber er ist halt schon ein bissal Älter....
Antworten
#16
ja, mit den kleinen Zwergen geht eben vieles noch nicht so, wie mit einem Hund, der deine und du seine Sprache und Handlungen bereits verstehen gelernt hast.

Sowas wächst ja erst.

Das mit dem Ablenken finde ich auch ziemlich komisch. Ich konnte noch nicht erleben, das der Hund den Sinn der Sache und seine eigene Lebensprüfung bestanden hat, indem der Mensch ausweicht und ablenkt. Ich würde Betty in ihrer Wahl des Abstandes "inaktiv unterstützen".. also nicht sie persönlich ansprechen, ich würde einfach stehen bleiben, ohne Rückweichen, Betty bellen lassen, mich vor sie stellen ( mit dem Rücken in ihre Richtung) und warten bis der Windhund vorbeigegangen ist. So oft, bis sie sieht, das du nicht rückweichst, also keine Gefahr vermittelst und der Windhund mit Mensch gecheckt hat, das der nicht an sie rankommen wird.

Es ist einfach ganz normal, das der Windhund angeschossen kommt und auch ganz normal und nichts aufregendes, das du ihn wegschickst, oder eben mit dem Körper blockst. Meist ist es so, das die kleinen dann sogar automatisch hinter dich weichen......wenn der Mensch des Windhundes nicht einschätzbar ist, würde ich auch einfach machen, was ich für mich richtig finde............ freuen

Das Rückweichen, oder Ausweichen, kann sogar noch verstärken. Das signalisiert ja, sei vorsichtig, Gefahr, geh da lieber weit weg. Ich sehe Menschen, die das viel mit ihren Hunden tun. Die Hunde widerrum lassen sich vom Menschen führen und bestätigen den Rückkzug dann mit Gekläff und Geknurre und stemmen sich voll in die Leine............In einer Passage deines Berichtes mit Betty, beschreibst du ja, das du in die Wiese ausgewichen bist ..........

@ Anja

es gibt hier Hundeschulen die ganze Gruppen von Hunden an der Leine so durch Gegenden führen. Also Hundetrainer die so aus Überzeugung arbeiten.

Sie lehren die Menschen ausweichen, lenken mit Leckerlies ab bis der andere Hund vorbei ist und gehen seit Jahren nur in festen Gruppen mit den Tieren raus.....in Freilaufgebieten gibt das immer wieder Konflikte, weil diese Gruppen viel Platz für sich beanspruchen, einen Platz, den die anderen Spaziergänger gar nicht wahrnehmen können, weil ja nicht der Hund die Distanz vermitteln darf, sondern der Mensch das übernimmt. Bekommen die Tiere Leckerchen, ist das eine Gleichung die in meinem Verständnis nicht aufgehen kann.

Die Hundeschulen verkaufen das als Therapie, der Mensch soll eine Individualdistanz einhalten, aber verändern tun sich die Tiere dabei über Jahre hinweg nicht. Manche bleiben auf ihrem Stand, manche werden besser, weil der Mensch ja immer schon von Weitem flüchtet. Eine eingebildete Verbesserung tritt ein......ich werde das weiter beobachten, bin gespannt wann einer der Hunde geheilt ist und sich damit bestätigt, das diese Variante Angst nicht weiter schürt.

nicht mehr nur @ Anja freuen

Ich denke ja, das Hunde das gut selbst mitteilen können und ich als Mensch muss notfalls dem anderen Hund klar machen, das er das gerade nicht checkt..........eben mitsprechen, damit nichts eskaliert und mein Hund seine eigene Sprache nicht in Frage stellt. freuen Dann hat der Mensch nämlich wirklich ein Problem.....aber bei einmal die Situation nicht richtig gehändelt wird Betty Boop sicher kein Angstkläffer werden. Die Rasse, die in ihr steckt ist nun mal sehr sensibel und fordert schon dein Wissen über die Hundesprache heraus...........

Hundehalter sollten das sprechen ihrer Tiere und das der anderen verstehen. Der durchgeknallte Windhund scheint eine Hündin sein? Dann wundert mich nicht, das sie mal auf die Welpen losgeht und dann mal wieder nicht. freuen

Durchgeknallt ist sie dann allerdings nicht....., sondern folgt ihrer, in diesem Bereich ausgeprägten, Sprache. Hündinnen erkennen in gewissen Perioden keine Welpen von anderen an. Vielleicht fällt das der Besitzerin nicht auf und so kann sie ihre Hündin auch nicht einschätzen. Sie versteht sie nicht, würde ich mal tippen. freuen


.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
Antworten
#17
ja ich hab irgendwann neulich auch wieder auf einem Seminar von einer Referentin gehört, das man seinen Hund ablenken soll, find ich auch nicht so gut.

lg
Tany
Antworten
#18
ja Tany,

wenn ich darüber nachdenke, dann müsste ich das ja den Rest meines Lebens machen. Sind das nicht dann die Leinenkläffer, angefangen mit einer lehrreichen Situation die falsch vom Menschen gelenkt wurde, oder wegabgelenkt wurde ?

So würden sich die vielen aggressiven Hunde erklären, die wir haben, aber auch das beobachte ich in der Hundewelt noch.........Der Leinenzwang in gewissen Gebieten verstärkt noch, das der Mensch seinen Hund nicht mehr lesen lernen muss........die Leine ist ja da und der andere Hund ist ja dann Schuld, das der eigene so abgeht, weil der DA ist.

Ich versuche da immer wieder Gespräche aufgreifen, aber fand noch keinen Menschen, der nicht felsenfest von dieser Meinung überzeugt ist......notfalls wird aus einem einfach vorbeigehenden Hund ein provozierender, Zähnefletschender gemacht. Aber die Ansicht dieser Therapie verteidigen sie meist.

Ich finde bestimmt noch einen Menschen, der so ein Tier hat und mal mit mir darüber sprechen mag. freuen
.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
Antworten
#19
Mhhh, aber Bam Bam war auch kein Welpe. Ich finde Windhunde allgemein schwer zu lesen. Ich kann das immer schwer deuten.

Angstkläffer wird sie nicht. Ich habs ja früh genug erkannt. Und Betty ist eine ganz schlaue Zaubermaus. Sie zeigt sehr deutlich Ihre Gefühlsregungen. Bam Bam ist da eher versteckt. Bei dem muß ich immer genau hinschauen ob alles paßt. Betty reagiert prompt und deutlich. Ich denke wir kriegen das ganz gut hin. Wir drei. Langsam ist es auch nichtmehr so anstrengend mit zweien, weil sich das ganz gut einspielt.
Antworten
#20
jacky schrieb:Durchgeknallt ist sie dann allerdings nicht....., sondern folgt ihrer, in diesem Bereich ausgeprägten, Sprache. Hündinnen erkennen in gewissen Perioden keine Welpen von anderen an. Vielleicht fällt das der Besitzerin nicht auf und so kann sie ihre Hündin auch nicht einschätzen. Sie versteht sie nicht, würde ich mal tippen. freuen
Hallo Jacky,
kannst Du darüber mehr schreiben? Denn nach nun fast 37 Jahren Zuchterfahrungen ist mir das noch nicht bekannt.

Sicher kommt das bei einigen Wildtierarten vor, aber bei Haushunden ist mir das neu traurig
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste