Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Welpenkaufberatung nach bestem Wissen und Gewissen - was hättet Ihr gemacht?
#31
Hm naja erinnert mich an mich, mit dem sagen was man denkt! Aber genau deshalb nehmen mich die Leute ja mit!

Ein zu heiss gewachenen Bären, die sind witzig, der Bär bleibt wie er ist! cool

Nu ja bei all dem was ich nun so bis jetzt gehört hab, sollten sie vielleicht wirklich noch keinen eigenen Hund haben.

Vielleicht sollten sie sich erst mal um nen Tierheimhund kümmern oder so!
Antworten
#32
An welchen Punkten machst du das denn fest Annette?
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
Antworten
#33
Hm ich mache nix an Punkten fest, ist nur mein Eindruck der aus dem Geschriebenen bei mir entsanden ist!
Antworten
#34
Ich verweise auf meine Signatur!!

Mal ganz abgesehen von der Tatsache, das die Leute nicht wissen was aus dem Welpen werden wird und was er mit ihrem Handeln für Baustellen, zu denen, die er gleich mitbringt, haben wird, höre ich ganz klar heraus, das der kleine Blonde, in der Vorstellung der beiden Leute ,ja dann ein Bööör sein wird. Sie begehren ein "fertiges" Team, einen "fertigen" Hund, sehen allerdings nicht die Arbeit und die Lebensumstellung, die eintreten wird.

Ich verstehe Anja durchaus und lasse dabei die Tatsache das es ein teurer Welpe ist, völlig aussen vor. Es gibt Leute die geben für ein gebrauchtes Auto mehr aus, als es Wert wäre weil sie sich nicht auskennen. Aber sie begehren es und nemand leidet darunter. Schließlich ist das Geld ja da. Solch einen Wertvergleich kenne ich allerdings bei Lebewesen nicht, deshalb mag ich hier nix sagen.

Ich sitze neulich im Garten bei Freunden und treffe Menschen, die einen Shun-kah haben möchten. Der Hund den sie holen soll genauso werden/sein wie er. Ich vergleiche diese Menschen nun, mit Anja`s Nachbarn. Denn sie guckten total "marsianisch", als ich ihnen von der schweren Zeit mit Shun-kah berichtete und dachten, ich erzähle Käse. Ich versuchte vermitteln, was das eine Arbeit war und was das für ein Zeitaufwand ist und das er noch heute in den falschen Händen kein leichter Gefährte ist.

Ich nahm sie mit in eine meiner Stunden. In dieser kümmerte ich mich um einen Hund, der dem Verhalten von Shun-kah, als ich ihn bekam, sehr ähnelte und sagte, das ist der Hund, den ihr haben wollt. Sie argumentierten, das sie ja einen Welpen holen würden und der wäre sicher nicht vorbelastet und leichter.........

Anschließend lud ich sie ein, mir mit einem Welpen helfen, der nun in meiner Obhut ist. Dieser Welpe ist ein lebendiger, wilder kleiner Kerl mit drei Monaten und absolut cute.

Sie sahen ihn und waren gleich Feuer und Flamme. Bereits nach zehn Minuten hing der Kleine Mann der Frau an der Hand, mit den Zähnen. Ich bat sie nun, dem Hund klar machen, das er das nicht soll. Sie forderte ihn unbewusst immer mehr heraus mit der Hand raufen. Sie meinte, der wäre nichts für sie, der ist ja nicht so ausgeglichen wie Shun-kah, der ist bissig. Die Grenzen über das eigene händling mit Hunden nahm sie schnell wahr.

Als wir nach dieser Stunde über die Eindrücke sprachen, hörte ich von den beiden, das sie diesen Teil nicht gesehen hatten und dachten, es gibt Hunde, die werden/sind einfach so, wie Shun-kah, oder der Bär, oder andere gut geführte Gefährten.

Ich fragte, ob sie öfter mit mir mitkommen möchten, um einiges lernen, was ihnen als Werkzeug für einen guten Gefährten dienen kann, sie lehnte ab. Das ist sehr anstrengend und die Zeit/Nerven hätte sie nicht. Sie wollten einen, der gleich so ist und erkennen nun, das dies ohne "Arbeit" nicht machbar ist.

Ich finde daher Anja hat absolut richtig gehandelt. Das diese Tatsache, die Basis ist für einen Hund in dem Haushalt, schließt bereits aus, das ich mir auch noch den Händler ansehen müsste.

Ich würde die beiden auch mal einladen und sie mit sich und ihren aktuellen Kentnissen über den Umgang mit Hunden konfrontieren. Das geht in der Theorie schwer, weil sich Menschen, die noch nie einen Hund hatten, immer nur an dem tollen Bild festhalten, aber nicht dahinter sehen können.

Besser ein versautes Wochenende, als ein Schrecken mit doofem Ende für das Tier. freuen

.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
Antworten
#35
Es wäre schön, wenn jeder Hundeinteressent einmal die Gelegenheit hätte, sich mit Hunden unterschiedlichster Phasen für eine Zeit zu beschäftigen, um zu sehen, ob er sich die Anstrengungen, die nötig sind, einen tollen Partner zu haben, für sich vorstellen kann.

Dennoch muss ich auch mal umgekehrt für viele Leute in die Bresche springen, die mit sehr einfachen Gedanken, oft sogar fast ohn Gedanken und nur mit dem Wunsch nach einem Hund augestattet in eine solche Beziehung gegangen sind, und die Herausforderungen des Alltags nach kleinen Startschwierigkeiten dann doch wirklich gut zu meistern lernten. Diese Menschen wachsen an ihren Aufgaben, wie auch wir alle, die schon gute Teams mit unseren Hunden bilden, mehr oder weniger schwierige Aufgaben hinter uns haben.

Ich werde meine Nachbarn gerne weiter begleiten und beraten, sie werden sicher noch das eine oder andere Aha-Erlebnis haben, aber ich hoffe, dass sie einen Golden Retriever bekommen werden, der seine Rassebeschreibung kennt zwinkern .

In diesem Zusammenhang habe ich wirklich einige Hundeführer im Hundeschul-Umfeld, die mit dieser Rasse einen tollen Partner haben, den sie führen können, weil er wirklich leicht führig ist.

Hab den beiden übrigens auch den Schweinefaktor eines Retrievers in den sandigsten und erdigsten Tönen ausgemalt. Auch, dass der Retriever nach dem Trinken grundsätlich noch ein paar Liter für unterwegs mitnimmt zwinkern .

Also ich habe nicht einseitig gegen den Bauernhof gewettert, sondern mögliche Faktoren aufgezeigt, die dort fehlen könnten, hingegen bei einem guten Züchter vorhanden sind.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
Antworten
#36
Anjin schrieb:Langsam wird mir diese VDH-Geschichte etwas rassistisch, denn wenn man ein bisschen hinter die Zucht schaut und weiß wie Genetik funktioniert, muss einem klar werden, das Rassezucht auch nicht das Gelbe vom Ei ist.

Vor nicht allzu langer Zeit hat ein seit Jahrzehnten Arbeitslinienzüchter von Jagdhunden, sinngemäß geschrieben, in jedem seiner Würfe gebe es Nachzucht, die für ihre Arbeit bestens geeignet seien, aber auch genauso immer untaugliche Hunde, die nur für Privatpersonen geeignet seien. Obwohl er immer das Gegenteil behauptet hatte.
Diese Aussage ist in Kurzform genau das, was Zucht bedeutet.

Ein Mix muss kein Deut schlechter sein, als ein vernünftig gezüchteter Rassehund, alles andere ist Vorurteil.

Es gibt zurzeit etwa 400 genetisch bedingte relevante Erbkrankheiten, die noch nicht ganz verstanden sind und es kommen immer Neue dazu.

Wer soll die und wie in den Griff bekommen?

Vieles in der Zucht ist Augenwischerei, leider, aber die Gläubigen sterben nicht aus.


LG Hans Georg

Genau dieser Meinung bin ich auch!
Antworten
#37
Thomas schrieb:Sollten sich all Eure Vermutungen bestätigen, war und ist natürlich die Beratung ganz richtig, jedoch lese ich hier, dass es genauso ein Züchter sein kann, der es auf seriöser Weise versuchen möchte ein gutes Zuhaus für seinen Nachwuchs zu finden.



Ich finde es falsch das die Welpen als Golden Retriever verkauft werden. So wie ich es verstanden habe, ist weder Vater noch Mutter ein Golden Retriever. Das ist Vortaeuschung falscher Tatsachen und ich frage mich ueber was noch gelogen wird.
Verantwortungsvolle Menschen, denen trotz Vorsicht ein Mischlingswurf passiert ist oder die solche eine solche Rasse zuechten, muessen nicht luegen.
Kathi, Lu und Pai
Antworten
#38
Genau so ist es, Kathi, hier wird versucht, mit möglichst wenig Input ein Maximum an Output zu bekommen.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
Antworten
#39
die sollten mal das Futter wechseln,

undschnellwiederwech.. LOL
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




Antworten




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste