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Kettenwürger
#11
amazone schrieb:[COLOR="darkblue"]Also zur Erkl?rung.

Rowdy geht mit meinem Freund zum Agility, ohne mich. Er zieht Sven dort ganz sch?n durch die Gegend, da er mit seinen 7 Monaten ja noch sehr am spielen mit den anderen Hunden interessiert ist und Sven nicht so wirklich ernst nimmt.
Arbeiten tut dort die eine Trainerin selbst mit Rowdy, da es Sven ja erst mal lernen soll.
Die andere Trainerin gab Sven die Kette, obwohl sie weiss das er noch nicht viel Ahnung mit Hunden hat.

Gr??e,

ehrlich gesagt, h?rt sich dies insgesamt nicht wirklich so richtig klasse an. Ich pers?nlich w?rde meinen Hund nicht aus der Hand geben. Anleitung f?r deinen Freund, das ja, aber wieso arbeitet die Trainerin mit eurem Hund und leitet ihn nicht nur an?

H?tte ich kein gutes Gef?hl dabei und schon garnicht, wenn mit Kettenw?rger gearbeitet wird. Nicht das du nachher m?hsam falsche Erziehung wieder aus deinem Hund rausbekommen mu?t.

lg
sabine
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#12
was hat ein Kettenw?rger beim Agility verloren?
Agility ist Freude und Motivation. Wenn er lieber zu anderen Hunden hinl?uft, l?uft im Agility -Training etwas falsch.
Die Trainerin ist dem Hund fremd. Und doch soll er mit ihr arbeiten und daf?r alles stehen und liegen lassen, sonst kommt der "b?se W?rger".
Sorry, aber diese Einstellung der Trainerin gef?llt mir ganz und gar nicht.
Sven soll es lernen. Gut, der Hund lernt auch. Sollen sie doch miteinander lernen. Sonst kann der Hund es, aber Sven nicht.

Mit Sicherheit gibt es Motivationsobjekte, z.B. Ball oder auch K?sest?cke, f?r die Rowdy durch?s Feuer geht.
Das geh?rt ins Agility. So binde ich den Hund und motiviere ihn.
Das er ab und an trotzdem durchbricht liegt in der Natur der Dinge. Er ist jung.
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#13
Also, ich hab mit der Trainerin telefoniert und ihr gesagt, das sowas f?r Rowdy absolut tabu ist. Nun werde ich warten wie sich das weiter entwickelt!

Nat?rlich will ich meinen Hund suzusagen auch mal aus der Hand geben und die Trainerin die mit ihm arbeitet kennt er ja auch. Da seh ich eigentlich garn kein Problem, er hat auch kein Problem mit anderen Menschen und wenn ich merken w?rde das ihm das jetzt f?r die Psyche nicht gut tut, w?rd ich das auch nicht mehr machen!

Auch wenn sie das nicht akzeptieren w?rden das ich das net will, dann w?rde ich ihn da auch nicht mehr hinschicken.
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#14
Lydia hat es schon gesagt.

Ich persoenlich finde das es alles ziemlich doof klingt.

Zusammen mit meiner Freundin unterrichte ich 2 Mal die Woche Agility in unserem Club und dazu noch hin und wieder in einem befreundetem Club. Mir macht es super viel Spass Teams beim zusammen wachsen zu beobachten. Ich liebe Agility.

Agility soll ein super Spiel fuer Hunde und ihre Handler sein und Spass und Teamwork bedeuten.
Zwang hat da nichts zu suchen. Keine Wuerger und wegschliessen in einer Box auch nicht. Was sollte Rowdy denn davon lernen?

Natuerlich ist er aufgeregt und aufgedreht, er ist ja auch fast noch ein Baby!

Ausserdem muss man bedenken das Agility selber eine sehr aufregende Angelegenheit ist. Fuer einen Hunde-liebenden Hund ist es natuerlich noch doller wenn da noch andere Hunde dabei sind.


amazone schrieb:Arbeiten tut dort die eine Trainerin selbst mit Rowdy, da es Sven ja erst mal lernen soll.

Hab ich das richtig verstanden die Trainerin unterrichtet Rowdy und was macht den Freund, dreht Daeumchen? Warum?
Mensch und Hund lernen zusammen, das ist doch gerade der Punkt. Die beiden muessen zusammen eine Sprache entwickeln und lernen zusammen zu arbeiten. Rowdy wird ueber die Zeit lernen das es ein super Spiel ist was er unbedingt spielen will, dann werden die anderen Hunde von alleine in den Hintergrund ruecken. Und Sven wird lernen was fuer ein toller Hund Rowdy ist und wie er ihm am besten durch den Parcourse helfen kann.

Hin und wieder schnapp ich mir mal einen Hund, um zu kucken ob ich nicht zu viel erwarte. Oder um Besitzern zu zeigen das etwas moeglich ist und es nicht am Hund liegt. Aber nur ganz, ganz selten. Denn wie gesagt, ich moechte das die Hunde-Mensch-teams ihre eigene Sprache entwickeln und Verstaendnis lernen. Da haben Trainers nichts rein zu fuschen. Die schubsen nur sanft in die eine passende Richtung.



amazone schrieb:Ich finde nat?rlich solche Hilfsmittel von einem Profi, richtig eingesetzt sicher auch in Ordnung.

Aber muss man einem jungen Hund schon mit sowas arbeiten? Nun ich habe sicher nicht soviel Erfahrung mit Hunden wie die Hundetrainer dort, aber meiner Meinung nach muss das wirklich nicht sein.

Niemals, weder mit jung noch mit alt! Meine Freundin hat mir heute erzaehlt das ihr kleiner Doberman nun immer mit Geschirr auf den Platz ziehen darf weil er sich sonst erhaengt. Riot fing heute, frecher Weise, schon im Auto anzufiepen und hat Mami dann maechtig fix zum Parcourse gezerrt. Super Erziehung zwinkern Auf jeden Fall weiss sie jetzt das er Agility maechtig super findet.
Wenn mein Hund dann irgendwann aufhoert hin zu wollen dann wuerde ich mir maechtig Sorgen machen.



Ist es ein extra Welpenagilitykurs? Wo kein Slalom, keine Spruenge und nur sehr flach gestellte Kontaktzonengeraete geuebt werden? Ansonsten wuerde ich naemlich lieber noch ein paar Monate warten.


Entschuldigung jetzt hab ich viel geschrieben. Es wuerde mich ziemlich aergern wenn mit meinem Hund und meinem Freund sowas gemacht wird. In meinen Augen geht das in die falsche Richtung.


Kathi, Lu und Pai
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#15

Ist er f?r Agility nicht noch zu jung?

Bei uns m?ssen die Hunde einen Grundgehorsam haben (am besten BG1),
aber leider gibt es Agility bei uns nicht mehr, k?nnte mir vorstellen, da? es Nico sehr gefallen w?rde.

Da dein Hund noch sehr jung und daher ungest?m ist und noch dazu mit dem Hundef?hrer nicht sehr vertraut, wird es etwas schwierig sein.



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#16
Hallo,

also ich finde nun den Begriff Kettenw?rger schon sehr irref?hrend.

Mein Hundis haben auch Kettenhalsb?nder dran. Aber diese sind niemals im Zug und dran rumgerissen wird auch nicht.

Beide Hunde baden viel und gerne und da ist mir die Kette lieber. Das Stoffhalsband ist immer ewig nass und Hero hat auch schon einen Ausschlag darunter bekommen.

Es kommt immer darauf an wie man es einsetzt.

Aber in einem gebe ich Euch vollkommen Recht. Wenn man die Kettenhalsb?nder um hat und in den Zug macht, damit sie w?rgen k?nnen, dann ist das ein absolutes no go.
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#17
Hallo Annette,

wenn ich Dir einen Rat geben darf, dann würde ich bei allen Dingen, die von den Trainern dort angeordnet werden, nicht sofort verbieten, sondern grundsätzlich das Gespräch suchen. Und zwar so, dass Du FRAGEN stellst. Wer fragt, urteilt und wertet zunächst einmal nicht. Wer fragt, der zeigt Interesse und bleibt im Gespräch. Danach kann man seine eigenen Entscheidungen treffen.

Für jede Anordnung muss es einen Grund geben und der darf mit Sicherheit niemals lauten, "weil ich hier der Chef bin".

Für mich sind sehr viele Dinge in Deinen Aussagen so, dass sich mir die Haare hoch stellen.

Ein Hund wie Rowdy mit seinem rasanten Wachstum, mit seinem schlacksigen Gang, in seinem Alter würde bei mir NIEMALS Agility machen. Mit einem Jahr würde ich LANGSAM mit Kleinikgeiten anfangen. Es gäbe vorher keine Sprünge, und seien sie auch noch so niedrig, es gäbe Stockmikados, Bodenarbeit aller Art, Tunnels, Planken mit Kontaktzonen, die auf der Erde liegen, das langsame Beschnuppern von Slalomstangen und eine Wippe, deren Planke ebenfalls auf dem Boden liegt.

Dann würe der Unterricht so aufgebaut, dass zu 100% der Hundeführer, mit dem der Hund ein Team bilden soll, mit dem Hund spielerisch und mit viel Freude und tollem Futter/Spielzeug die einzelnen Hindernisse erarbeitet. Dabei käme es mir GERADE darauf an, dass der Hundeführer lernt, seine Arbeit so interessant zu gestalten, dass die anderen Hunde uninteressant werden. Agility sollte man als allererstes als teambildende Maßnahme verstehen und nicht als Leistungssport. Wenn man die Hindernisse vernünftig und sinnig aufbaut, dann kommt die Leistung von ganz alleine.

Würgehalsbänder jeglicher Art verstehe ich nicht. Ein Hund, der nur bei mir bleibt, weil es sonst weh tut, wird mir nie vertrauen, er wird nur lernen, Schmerzen zu vermeiden.

Der Sinn von Ketten am Hundehals hat sich mir nie erschlossen, da mir noch nie jemand eine plausible Erklärung liefern konnte. Wenn ein Hund super Leinenführig ist, dann kann er aber letztlich am Hals tragen, was er will.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#18
Also das Problem ist ja das ich gar nicht mit bin.
Die Sprünge sind natürlich unten und das Slalom ist als V gesteckt, das er da nur gerade durchlaufen muss und die Tunnels die liebt Rowdy ja eh.
Also da machen sie schon alles richtig.

Rowdy will halt immer zu den anderen Hunden spielen und deshalb zerrt er an der Leine und Sven kann ihn halt kaum halten.
Jana die dann mit ihm arbeitet bekommt ja seine Aufmerksamkeit.
Es war ein Fehler von der anderen Trainerin, den sie auch Jana gegenüber schon zugegeben hat.

Das sie dort mit ihm zu viel machen, ich denk das ist eher zu wenig, wenn du ihn sehen würdest wie er sich hier bei den Pferden und im Wald austobt, da springt er durch die Gegend. Und rast wie ein irrer, wenn ich seinen Ball werfe und wenn er ihn hat dann überschlägt er sich manchmal sogar.
Ich glaube nicht das sie ihn beim Agility überlasten könnten. zwinkern

Wenn ich seinen Bewegungsdrang eingrenzen würde, dann wäre er in der Zeit wo er draussen ist noch wilder. Hab ich ja schon gemerkt wos mal zwei Tage geregnet hat, also so 5 Stunden am Tag braucht er schon seine Bewegung und die ist halt bei nem Mali nicht langsam!
Ich denke unsere Hunde sind heut eher deshalb krank, weil sie zu wenig Bewegung haben.
Wenn sie dann aber endlich rausgelassen werden, sich dann natürlich auch übernehmen und wiederum die Verletzungsgefahr steigt.
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#19
Annette, es geht mir niemals um Bewegung, die sich ein Hund selbst verschafft, die er freiwillig sucht und bei der er seine Wege und sein Tempo selbst wählen kann.

Bereits das Werfen eines Bällchens KANN zu Schädigungen führen, da der Hund bei diesem "Spiel" schlicht einer Jagdmotivation folgt und nicht selbst entscheidet, ob dieser Start, der Sprint und vor allem das Abstoppen gut für ihn ist.

Ich bin ganz gewiss niemand, der seinen Hund in Watte packt. Sherlock wird auch trotz seiner Knochenkrankheit gefördert und gefordert und wenn er mal humpelt, dann hab ich ihn halt in Gottes Namen mal überfordert, aber bei einem derart großwüchsigen Junghund würde ich mir verdammt gut überlegen, welche Spielchen ich mache.

Was heißt, die Sprünge sind "unten"? Liegen sie auf der Erde oder auf 35 cm????

Für mich wären 35 cm in Rowdys Fall bereits ein No Go.

Gerade im Agilitybereich habe ich schon so viel haarsträubendes in Vereinen erlebt, dass ich hier meinen Mund einfach nicht halten kann.

Du hast vollkommen Recht, dass Dein Hund bewegt werden will und muss, allerdings würde ich ihn intelligent bewegen. Bällchen holen ist einfach nur stumpfer, gelenkschädigender Konditionsaufbau mit Triebbefriedigung fernab meiner Person. Das kann ich MAL einbauen, aber es sollte nicht als Mittel zum Zweck herhalten. Körperliche Bewegung hat Dein Hund alleine schon durch Dein Leben genug, wie ich glaube zu wissen.

Mir wäre in erster Linie die Auslastung des Kopfes und Teambildung wichtig.
Das bedeutet: Suchspiele statt Hetzspiele, lass ihn Aufgaben lösen, bei denen er richtig nachdenken muss, arbeite an der Impulskontrolle, lege Wert auf ein sauberes Aus, arbeite an der Leinenführung, etc.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#20
Anja keine Panik, die Stangen liegen auf dem Boden.

Ja und mit dem Ball sind wir ja auch schon weiter, ich lasse ihn sozusagen im Unterholz verschwinden und er hat sogar seine Nase endeckt und setzt sie zum suchen ein.
Er kommt nie ohne Ball wieder, er hat ihn sogar schon ne halbe Stunde lang gesucht.
dann gibts natürlich in Wald noch viel mehr, Baumstämme zum balangcieren, die Baumstümpfe zum draufsetzen, Aeste vom Weg zu räumen und Versteckspiele mit mir.... und mir fällt immer was neues ein, damit es keine reine Rennerei wird.
Ablegen auf Entfernung, dann an ihm vorbei laufen und er muss liegen bleiben. Klappt alles super bis ein andrer Hund kommt, aber das bekommen wir auch noch in den Griff, immerhin kann ich ihn jetzt schon zurückrufen und er kommt!

Aber was ich halt gemerkt habe, wenn er zu wenig rennen kann, dann rast er einfach los wie von der Terantel gestochen, springt in die Luft und überschlägt sich dann auch mal dabei, auch ohne das ich irgendetwas geworfen habe. Einfach so. zwinkern
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