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Doppelmoral, Tierschutz/Tierhaltung+neue Bundesländer
#31
Ich gehe auch hin und wieder zu McDoof, oder kauf ein Sandwich von S...way.

Meine Hunde bekommen auch mal Frolic und nen Hundekeks. Aber nicht ausschließlich.

Deine Tochter bekommt immerhin einen Einblick in eine gesunde Ernährungsweise. Muß aber nicht auf die fruchtigen Zwerge verzichten. Bei einigen Produkten ist Verzicht nicht unbedingt notwendig, vorausgesetzt der Konsum hält sich in Grenzen.
Aber dennoch sollten die Produkte die Chemie, Gen-Material, div. Zusatz- und Lockstoffe enthalten entsprechend und sichtbar gekennzeichnet werden. Es gibt einfach viel zu viele Leute, die glauben was Ihnen in der Werbung vorgegaukelt wird. Und wenn Stiftung Warentest ein "Gut" raushaut, obwohl es eigentlich keins verdient hat, dann muß ich ehrlich sein und sagen, daß ich einer solchen Institution nicht vertrauen kann.

Wie du schon sagtest: als Erwachsener kann man selbst entscheiden. Du entscheidest für deine Tochter mit und ich für meine Hunde. Ich habe zu Hause mal einen Test gemacht und meinen Hunden jeweils eine Schüssel mit Naturjoghurt und eine mit Zwergen hingestellt. Sie haben an beiden geschnüffelt und zuerst die Zwerge verdrückt.
Das ist natürlich nicht aussagekräftig, könnte auch Zufall sein.
Aber einen gewissen Vergleich sehe ich da auch bei der eigenen Ernährung, anstatt Obst zu essen, kauft man lieber diese (widerlichen) Obst-Drinks. Und die bestehen auch wieder nicht rein aus Obst, sondern auch wieder mit Zusatzstoffen. Einzige Ausnahme scheinen wohl die echten Früchte (tr... fr..ts) zu sein und die sind auch noch lecker. Es ist ein echter Teufelskreis. Aber die Leute die wirklich der Meinung sind, sie tun sich was Gutes, die finde ich oft schlimm, weil sie sich oft nicht belehren lassen.

Ich bin nicht gegen Bio, aber auch nicht gegen Discounter. Ich suche mir die Produkte aus, die ich mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Das mache ich bei mir, bei meiner Familie und auch bei meinen Hunden.
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#32
Und wenn ihr mich steinigt, ich hab mich in der DDR freier gefühlt als jetzt! freuen
Sicher ist auch da nicht alles richtig gelaufen, aber ich wollte keine Wende, da ich schon vor der Wende in den Westen fahren durfte zu meiner Oma zum Geburtstag und ich war total erschrocken!

Klar hätte ich locker dort bleiben können, mir hätte sofort ein Job in nem Reitstall bekommen! Einige Bauernjungs hätten mich auf der Stelle geheiratet, denn es war für die Bauernjungs fast unmöglich Bräute zu finden, die auf nem Hof arbeiten wollten! Tja ich konnte das und hab überall sofort mit angepackt und Kühe melken konnte ich auch..... mit den Bauern war ich gern unterwegs.

Aber dort bleiben wo man nur auf vorgeschriebenen Wegen reiten darf und ein Mensch der nach Status und Besitz bewertet wird nee..... Pferde die nur in Boxen wohnten und kein Auslauf hatten außer ne Reithalle, also ich könnte noch tausend Sachen aufzählen die mir im Westen net gefallen haben!

Als ich das erste mal in nem Kaufhaus war hab ich nur gedacht, wieso muss ein Laden nur tausend paar Socken im Angebot haben?

Ich habe in meiner Jugend viel Mist gebaut und dürfte meine Jeans und West T-Shirts in der Schule getragen und da kam keiner von der Stassi.....

Vielleicht solltet mal ein ein Buch lesen, wo erklärt ist was der Kommunismus eigentlich ist! Leider ist aber für so eine Gesellschaftsornung der Mensch zu schlecht!

Und wer was über meine wilde Zeit erfahren will, sollte das Buch "Bay Bay Lübben City" mal lesen!



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#33
Annette, ich würde Dich nie für Deine Gefühle steinigen, denn sie sind individuell und gehören nur Dir.

Daraus aber abzuleiten, dass die ganze DDR ein einziges Tierschutzparadies war, nur weil sich in Deinem persönlichen Umfeld vieles gut anfühlte, finde ich unfair.

Genau so wie ich das Bewerten von Menschen nach Status und Besitz und auch das Streben nach selbigem in beiden Systemen beobachtet habe. Damals wie heute.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#34
Ja so ist es.
Wer eine schöne Kindheit hatte wird auch dahinter stehen, ganz normal halt.
Annette hat sich wohl gefühlt und das ist die Hauptsache.

Andere Menschen die ich kenne haben sich nicht wohlgefühlt, individuell halt.

Aber ich kann auch schöne Dinge erleben aber im Grunde meines Herzens wissen, das nicht alles korrkt ist, das Dinge im argen sind in vielerlei Hinsicht.

[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#35
Nun da mein Hobby zu Ostzeiten war in Reiturlaub zu fahren habe ich live sehen können wie es um die Pferdehaltung bestellt war, es gab nur Reit und Zuchtställe mit riesigen Weiden und selbst Offenstallhaltung war im Osten bei der Jungpferdeaufzucht Standart!
Und in der Landwirtschaft hab ich selbst 12 Jahre gearbeitet und auch guten Kontakt zu anderen Ställen gehabt! Als Kind habe ich bei nem Boxerzüchter geholfen, die völlig gesund waren und prima gehalten wurden und die Hündinnen wurden auch nicht als Zuchtmaschienen missbraucht!

Und glaube nicht das ich das alles nur geträumt habe!
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#36
Trotz alledem darf man die Verbrechen, die an den Menschen begangen wurden nicht vergessen.

[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#37
Und was ist mit den Verbrechen die jetzt passieren? Was wird jetzt mit den Menschen und den Tieren gemacht? Soll das was jetzt ist ein Fortschritt sein?
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#38
Puh, ich finde es echt mühsam, hier unter Tierschutz-Aspekten ein kommunistisches, gescheitertes Staatssystem anhand von 5 Pferdeställen und ein paar Rinderzuchtbetrieben zu diskutieren und Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Es gibt an jeder Staatsform gute und schlechte Seiten, Tiere und auch Menschen werden und wurden überall ausgebeutet. Kein Mensch behauptet, dass in der DDR alles schlecht war und im Westen alles super ist.

Ich finde es nur schlicht an den Tatsachen vorbei argumentiert, zu behaupten, dass in der DDR alles Bio war und es dem Nutzvieh spitze ging. Es zweifelt niemand, dass Du in guten Betrieben gearbeitete hast, Annette, aber ich glaube einfach nicht, dass es in der DDR nur Freigängerkühe und glückliche Hühner gab.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#39
Ich finde das überhaupt nicht vorbeiargumentiert! Das sind meine Erfahrungen und die meiner Freunde die auch aus der Landwirtschaft kommen, der überwiegende Teil der Tiere kam auf die Weide und Offenstallhaltung in der Aufzucht war bei Rindern und bei Pferden Standart. Ich war auf allen grossen Pferdzuchtstationen die es damals in der DDR gab und deshalb kann man nicht sagen ich hatte wenig Einblick! Die Gestüte wurden staatlich getragen und es wurden Pferde für die BRD und vor für das englische Königshaus gezüchtet! Die schwarzen schweren Warmblüter der Queen sind fast alles DDR Pferde!

Ich selbst habe der Frau Dr, Steiner Chefin der Pferdzucht in der DDR, als Teenie die Exporter mit vorgeritten! Also ich denke doch ich hatte so viel Einblick in die ganze Sache um mir eine Meinung bilden zu können. Ich war früher viel im ganzen Land unterwegs und hab mir viel angesehen, vor allem die Tierhaltungen, da das schon immer mein Haupt Interesse war!

Unterwegs war ich übrigens als Tramper und man wurde fast von jedem mitgenommen und man musste auch keine Angst haben vergewaltigt zu werden! zwinkern Heutzutage undenkbar!

Ich bin mir sicher das es auch Leute gab die Probleme mit dem Staat hatten, aber die hamse ja auch nur ausgewiesen wennse allzusehr genervt haben, wie Biermann und Renft.
Auch bin ich mir sicher das es auch in der DDR genug Leute gab, denen das westliche Leben mit all den tollen Sachen gefehlt hat, oder nach Spanien in Urlaub zu fahren! Wir kamen ja nur bis Bulgarien, aber solche Sachen haben mich halt im Leben nich interessiert! Ich habe immer nur gelebt um glücklich zu sein und das finde ich ist in der heutigen Zeit viel schwieriger!

ich bleibe dabei das ich nen Kommunismus lieber hätte, wie nen Kapitalismus und ich ganz sicher bin das es dann auch allen Tieren wieder besser ging, da die ja genau wie wir nur leiden müssen wegen diesem ganzen Profitstreben, welches ja im Kommunismus vollständig wegfallen würde!
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#40
Benennt den Thread doch wieder um:
"Paradies DDR oder warum nur pumpen wir Billionen in den Osten?"

Hättet ihr damals für das "glückliche" Fleisch so viel bezahlt, wie die Produktion gekostet hat, hättet ihr nichts zu beißen gehabt und die Paradies-DDR gäbe es noch.

Man betrachte sich die Tierhaltung in anderen ehemals kommunistischen Ländern (und die alten Systeme wurden aus Kostengründen bis jetzt nicht verändert und sind im ursprünglichen Zustand erhalten) und wundere sich dann ob die DDR die glorreiche Tierparadies-Ausnahme war.
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