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Nun ist die Zicke ein Jahr und das Problem bellen bleibt
#31
Aber wie kann so eine Familie Pflegestelle sein?
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#32
Von Anfang an suchte sie wenig Körperkontakt verzog sich gerne in eine Ecke und knurrte
wenn eine Katze in die Nähe kam.Sie sprang zwar in meine Bett legt sich aber auf Abstand
nur wenn eine Katze bei mir lag kam sie dicht und vertrieb sie oder versuchte es.

Unser Dicker durfte bei ihr liegen aber nur auf seinem Platz auf ihrem knurrte sie und er
ging beleidigt.Es dauert bestimmt 4 Monate bis sie nicht mehr knurrte und anfing Körperkontakt
zu suchen oder mich mal anzustubsen.

Draußen blieb sie immer im Radius von 2mtr. bei uns nur wenn der Dicke weiter weg ging war
sie bei ihm.Auch heute geht sie nicht weiter wie 20mtr. von uns weg außer am Sonntag da
rannte sie hinter einem Radfahrer mit einer Tröte bellend hinterher,brach erschrocken ab
und kam zu uns angerast und klebte dann fast an uns bis zum Auto.

Dinge werfen ist für sie nur toll wenn der Dicke dabei ist wenn sie im Sachen anjagen kann
ansonsten eher nicht.Leckerchen na ja es begeistert sie nichts wirklich habe alles versucht
Käse,Wurst,Hähnchenmägen,Fleisch und und manchmal ja oder eben nein,seufz.

Sie zu motivieren ist sehr schwer und unser Dicker mit 9Jahren war schon immer ein gemütlicher
und hat ja Arthrose in lasse ich keine Dinge mehr holen oder eben selten.

So das war nun sehr lang aber vielleicht versteht ihr ja jetzt wie es eben ist.

zu Thomas das mit dem Tisch habe ich nicht verstanden und vom Zuckertraining schon gehört
mal sehen meine gebackene Kekse mit Traubenzucker und Leberwurst/Thunfisch schmecken ihr
manchmal,seufz.

Meinen Pekinesen und den Doggen war auf jeden Fall das apportieren fruedig bei zu bringen.
Sie kuckt mich immer mit dem Blick an was willst Du jetzt schon wieder ....
LG Findusine
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#33
Hallo Paeuli,

ja das habe ich mich auch gefragt und es ist auch keine Pflegestelle mehr das hat sich innerhalb 3Tagen erledigt.Dafür habe ich gesorgt umgehend logischerweise.

LG Findusine
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#34
Wer die Pflegestelle wohl ausgesucht hat?

Na da hast du es schon echt schwer, ich denke man müsste das auch sich mal vor Ort anschaun, da fällt einem da eher was ein!

Du hast niemanden im Bekanntenkreis, der was mit ihr unternehmen könnte und den sie mag?
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#35
Angeblich war die Pflegestelle überprüft und die Familie hätte vorher Hunde aus Spanien
betreut-mehr weis ich nicht.

Mein Mann geht mit ihr und meine Tochter die im Januar zu uns gezogen ist aber meine Tochter
kommt nicht an sie ran,kann sie nicht ableinen und bei hört sie auch auf nix.

Bei meinem Mann hört sie und bei meinem Ziehsohn auch ohne Leine sie geht 2mal am Tag
aber bei der zweiten Tour gegen Abend fiept sie wenn das Auto anfährt und wenn angehalten
wird steigt sie nicht freudig aus.Sie trottet dann auch mehr und läuft dann neben her
ohne zu rennen oder zu spielen.

Am liebsten ist sie zu Hause im Garten und buddeltet oder liegt unter den Tannen kommt
mal kurz um die Ecke schaut zur Tür rein und dann geht sie wieder.

In der Stadt ist sie total angespannt läuft zwar Fuß ist aber gestresst hechelt,leckt
und schaut uns immer an,man spürt das sie weg aus der Situation will.

Wir haben von Anfang an mit ihr geübt an der Straße zu gehen und eben dann gesteigert bis
in die Stadt.Auch Fahrstuhl fahren usw.das klappt aber sie fühlt sich nicht wohl doch
ab Herbst muss sie eben mit meinem Mann arbeiten.

Deshalb üben wir weiter eben nur kurze Einheiten die wir versuchen zu verlängern,seufz.

LG Findusine
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#36
Auf den Bildern in dem anderen Thema, denkt man das deine Tochter und sie sich gut verstehen! Naja vielleicht wird das ja noch, aber schön das du Hilfe hast! freuen
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#37
Findusine schrieb:zu Thomas das mit dem Tisch habe ich nicht verstanden und vom Zuckertraining schon gehört
mal sehen meine gebackene Kekse mit Traubenzucker und Leberwurst/Thunfisch schmecken ihr
manchmal,seufz.
Das mit dem Tisch war so gemeint, dass der Hund eine Bringsübung auf einem Tisch machen könnte, damit man sich nicht bücken muss.

Zuckertraining ist eigentlich eine Therapie.
Da wird reiner Traubenzucker verwendet, ohne Kekse und ohne Tunfisch.
Es geht dabei darum, dass das Gehirn auf Glukose gelernt wird und man sich dann die "Nebenwirkungen" zu Nutze machen kann.
Deshalb sollte das auch nicht ohne Anleitung erfolgen.

Die Zuckertherapie hat bisher bei jedem Hund funktioniert, der diese anwendete.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#38
Danke Thomas für die Antwort aber um die Tisch-Methode anzuwenden müsste ich sie ja erst

einmal dazu bekommen das sie mir was bringt.Genau das ist ja das Problem gewesen sie weigerte

sich überhaupt was aufzunehmen.Nichts konnte sie reizen schon als Welpe nicht wenn ich ein

Zerrseil oder so nahm dann schaute sie zwar aber wandte sich ab "mit dem Blick kannste

behalten ".

Ich habe mich stundenlang zum Affen gemacht Spielis liebgedrückt die dann versteckt usw.

bin gehüpft,und habe Freudentänze aufgeführt nichts null Reaktion.

Vielleicht war ich auch zu lange abwartend habe sie die ersten 8Wochen nur beobachtet und

versucht ihre Ängste zu erkennen und sie zu normalem Verhalten im Haus zu bringen.Aber ein

hartes Wort führte dazu das sie flach auf dem Boden lag und zitterte oder sich in einer

Ecke verkroch und nicht mehr freiwillig rauskam.

Nun haben wir ja einen Katzenball den sie mag vielleicht klappts jetzt.


LG Findusine
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#39
Hallo Findusine,

ich habe Rambo auch über Spielzeug versucht das Bringen beizubiegen. Das ging auch nicht...

Letztlich hab ich genommen was mir in die Finger kam, ob Zigarettenschachtel oder Spieleimer von Merle. Ich hab es ihm unter die Nase gehalten bis er es ins Maul genommen hat und ihn dafür belohnt mit Leckerlie. Irgendwann hab ich das Wort "nimms" dazu eingeführt. Fürs wieder rausgeben gabs auch Leckerlie. Ich glaub so war das *grübel*
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#40
Die Mastino-Mix-Hündin, mit der ich arbeite, benimmt sich GENAU SO. Sie stammt aus einer spanischen Tötungsstation und muss augenscheinlich mit extrem viel Druck und Schlägen zum Parieren gebracht worden sein, um dann auf der Straße zu landen, weil das "erwünschte" Verhalten nicht aus dem Hund heraus zu prügeln war. So weit die Vermutung.

Wir arbeiten mit ihr hauptsächlich über ihr Selbstbewusstsein, dass sie in winzigen Schritten neue Dinge testet und durch kleine Erfolge stolz auf sich sein kann. Als schlimmste "Strafe" haben wir eingeführt, dass sie nicht mitschmusen darf, wenn sie zuvor mal wieder "Durchzug" hatte.

Mit ihr arbeiten wir über einen Futterbeutel. Das brauchte aber wirklich lange, bis sie bereit war, diesen ansatzweise in den Mund zu nehmen. Sie macht dicht, so bald sie merkt, dass man etwas von ihr will. Den Beutel kann man aber bewegen, an einer Schnur schwenken oder ziehen, irgendwas fällt einem ein, um den Hund zumindest zum Anstupsen zu bekommen. DAS kann man dann schon bestätigen. Geduld ist alles. Irgendwann geht man einen Schritt weiter, sobald der Hund greift, hast Du gewonnen. Egal, wie lange es dauert. Für jedes Berühren oder später Greifen öffnet sich der Beutel und Futter wird angeboten. Vorher verbal loben, bis das Lob mit dem Öffnen des Beutels verknüpft ist.

Hier kann Tany sicher mehr dazu schreiben, da sie beim Erfinder des Beutels gelernt hat freuen .

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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