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Hundeführerschein für alle Rassen gefordert
#1
Information 
Der Tierschutzbund in Mecklenburg-Vorpommern möchte Lehrgänge für Hundehalter zur Pflicht machen.

"Für alle Hunde", betonte der Vorsitzende Dietmar Bonny.

Ein Sachkundenachweis wird bisher nur für Halter der vier im Land als gefährlich eingestuften Rassen gefordert.

Eine dpa-Umfrage ergab, dass der Vorschlag viel Zuspruch im Land findet.

Die Schweiz führte den Hundeführerschein vor ein paar Jahren ein und verpflichtete alle ab 1. September 2008 angeschaffte Hunde zum Erwerb.


Ostsee Zeitung

NNN
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#2
Die Hunde sollen den erwerben? lachen

Wie sieht der Hundeführerschein aus? Ist sowas einheitlich vom Inhalt her? Wird nur Theoriewissen abgefragt? Gehören Praxisaufgaben dazu?
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#3
(27.02.2012, 11:55)Paeuli schrieb: Wie sieht der Hundeführerschein aus? Ist sowas einheitlich vom Inhalt her? Wird nur Theoriewissen abgefragt? Gehören Praxisaufgaben dazu?

Das hängt davon ab, welcher Institution man sich annehmen wird.
Derzeit stehen drei zur Auswahl:

BVZ Hundeschulen

BHV

und:

VDH
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#4
Weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll.
Auch wenn viele dafür sind. Ich finde es nicht gut und hasse die ganzen Zwänge, die von Seiten des Staates auferlegt werden.
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#5
Ich bin auch geteilter Meinung. Einerseits würde jeder gezwungen schon die Anschaffung nochmal zu überdenken, andererseits glaub ich, das man mir Rambo dann wegnehmen würde aufgrund meines/unseres Hundeproblems.
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#6
Einerseits bin ich dafür andererseits seh ich es so wie Paeuli...
Die Umsetzung ist fraglich, ich komme hier in NRW nicht mit den Bedingungen klar, hier wird mir viel zu viel von Dominanz geschwafelt, aber Ansichtssache eben und weil eben so viele Ansichten vertreten werden und es da nichts einheitliches gibt, denke ich ist sowas nicht wirklich umsetzbar...

Liebe Grüße Nicole...;-)
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#7
(27.02.2012, 12:26)Paeuli schrieb: Ich finde es nicht gut und hasse die ganzen Zwänge, die von Seiten des Staates auferlegt werden.

Wenn sie helfen, dann machen sie auch Sinn, wenn man bspw. die Anschnallpflicht nimmt.
Doch ein Hundeführerschein? Kann der Sinn machen?
Der Autoführerschein ändert auch nichts daran, dass es Geisterfahrer gibt, das heißt, nur weil man etwas lernt, heißt es nicht, dass man das Bewusstsein der Menschen erreicht.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#8
Ich fände es viel wichtiger, dass es bundeseinheitliche Regelungen zum Thema Hundehaltung gäbe. Wenn ich mir Berichten ansehe, wie z.B. in Hamburg und in Berlin mit Listenhunden bzw. deren Haltern umgegangen wird, dann muss ich ganz klar sagen, dass eine artgerechte Haltung dieser Hunde in diesen Ländern schlicht und ergreifend nicht möglich ist.

Desweiteren kann ich nicht nachvollziehen, wie ein und derselbe Hund in jedem Bundesland als "anders gefährlich" eingestuft wird. Da sieht man doch schon, welch Schwachsinn und Fachkenntnis hinter der Gesetzgebung steht.

Hier in Niedersachsen kann ein jeder Hund gefährlich werden, ob ein Yorkie oder ein Pitbull. Und bis dahin gilt jeder Hund erst mal als Hund. Punkt. Mit einem Am. Staff. Terrier, der hier unbescholten und unangeleint leben darf, keine höheren Steuern bezahlt etc. dürftest Du noch nicht mal nach Bremerhaven zum Shoppen fahren, weil der dort ohne Wesenstest noch nicht mal ohne Maulkorb aus dem Auto steigen dürfte.

Wir haben jetzt iin Niedersachsen eine Sachkundeprüfung für alle Hundehalter, die ihre Hunde seit Mitte letzten Jahres erst haben und zuvor noch keinen Hund hatten. Wenn man sich erkundigt bei den Behörden, dann wissen die selbst noch nicht, wer das abnimmt, wo man das machen kann etc. Also... bis sich da mal was Einheitliches findet, geht noch viel Wasser die Elbe hinunter...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#9
(09.03.2012, 08:46)Anja schrieb: Ich fände es viel wichtiger, dass es bundeseinheitliche Regelungen zum Thema Hundehaltung gäbe.

Nur ändert das leider auch nichts am Verantwortungsbewusstsein der Hundehalter.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#10
Hmm. Ich weiß nicht. Mancheiner, der einen Hundeführerschein machen muss, setzt sich vielleicht dann schon mal bewusster mit seinem Tier auseinander und entwickelt vielleicht auch ein gewisses Verantwortungsbewusstsein. Nur über Verbote und Zwänge, die dem Tier jegliche artgerechte Lebensweise nehmen, erreicht man das sicher nicht. Damit erreicht man nur, dass Menschen sich darüber hinweg setzen.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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