Moin,
viele Leutz - viele Meinungen. Wenn ein Hund vermittelt wird, mit dem man sich während seiner Tierheimzeit beschäftigt hat, was ist eurer Meinung nach das angenehmste für das Tier? (siehe Umfrage)
Würd mich auch über Begründungen freuen.
Meiner Meinung nach ist es das einfachste für den Hund, wenn die Person(en), zu denen er Vertrauen aufgebaut hat, am Vermittlungstag im neuen Zuhause vorbeitschaut. & Sich dann stück für stück langsam zurückzieht. Das nicht schlagartig alles bisherige weck ist.
16.03.2011 21:14
Ich habe für keinen Kontakt mehr abgestimmt, weil es keine passendere Antwort gab. Ich finde schon, dass die vorige Kontaktperson sich erstmal für eine Zeit "raushalten" sollte. Da:
1. die neuen Hundebesitzer verunsichert werden könnten
2. der Hund sich möglichst schnell an die neuen Leute gewöhnen sollte
3. viele Hunde sich nicht auf neue Situationen einstellen können, wenn die Bezugsperson dabei st, bzw. der Hund in vielen Dingen anders reagiert
Für ein generelles Besuchsverbot bin ich allerdings nicht. Aber man sollte dem Hund schon ein paar Wochen bis Monate Zeit lassen, sich voll und ganz einzuleben.
16.03.2011 21:15
Ich habe noch nicht abgestimmt, denke aber, dass 2 Wochen viel zu wenig sind.
Ich schwanke zwischen keinen Kontakt oder erst später.
Auf alle Fälle sollte man bei Problemen zur Stelle sein.
16.03.2011 21:47
@Susann: danke für deine AW, hab mal die Umfrage so umgebaut, das deine AW reinpasst. (so ok? )
Wenn man sich mit nem Hund beschäftigt, arbeitet man doch mit ihm (also wenn ich jetzt mal von mir ausgehe). Das erarbeitete könnte bei den Besuchen weitergegeben werden. Gerade in der Anfangszeit, bevor sich der Hund eingelebt hat, gibts doch die meisten potentiellen Probleme. Irgendwie verstehe ich das nicht, wieso das die neuen Hundebesitzer verunsichern könnte oder das der Gewöhnung im Weg steht...
(16.03.2011 21:15)Paeuli schrieb: Auf alle Fälle sollte man bei Problemen zur Stelle sein.
Nur dafür wäre ja Kontakt nötig. Was per Tel, Mail, etc sehr umständlich wäre.
16.03.2011 21:54
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die neuen Hundebesitzer sich unwohl fühlen könnten im Umgang mit dem Hund. Dass sie vielleicht Angst hätten etwas "falsch" zu machen oder nicht so recht wissen, wie sie mit dem Hund umgehen können, ohne das die bisherige Kontaktperson die Hände über dem Kopf zusammenschlägt.
Mir fällt leider kein passendes Beispiel ein um es Dir zu erläutern.
16.03.2011 21:56
Ich verstehe Susann. Ich persönlich wollte das auch nicht.
16.03.2011 22:05
Würden diejenigen, die für Besuch von Anfang an sind, das bitte auch begründen?
Mich interessiert der Gedankengang, der dort dahinter steckt.
16.03.2011 22:09
Ich habe für keinen Kontakt abgestimmt weil:
- ich davon ausgegangen bin, dass du die Vertrauensperson meinst
- den von mir gedachten Zeitrahmen, wenn es um die Vertrauensperson geht, mind. 6 Mon. betragen sollte
- neutrale Personen vom Tierheim sollten aber schon in den ersten Monaten Besuche machen
16.03.2011 22:10
@Susann: hm, ok... ich würde das nicht als Verunsicherung sehen. Wenn sich jemand schon länger mit nem Hund auseinandersetzt, dann isses doch das normalste von der Welt, das der jemand das Tier besser kennt, als der, der es erst seid wenigen Tagen "hat". Und ich würd mich über Tipps/Austausch mit dem, der das Tier besser kennt freuen. Es heist ja nicht, das man alles bisherige Umsetzten muss, aber man kann sich das "schmackhafte rauspicken". Das es der Hund sich die erste Zeit vielleicht mehr an dem andern orientiert würd ich als normal sehen, würd mir eher gedanken machen, wenns anders wäre.
@Sandra: ich hab fürs erste gestimmt. & die Begründung in meinen letzten Beiträgen verteilt. (weitergabe von gesammelten Erfahrungen über das Tier, evtl. Hilfestellungen, ...)
@Omi: meinst du mit Neutral die, die sich nicht mit dem Tier beschäftigt haben?
17.03.2011 00:33
(16.03.2011 22:10)Dieselross schrieb: @Susann: hm, ok... ich würde das nicht als Verunsicherung sehen. Wenn sich jemand schon länger mit nem Hund auseinandersetzt, dann isses doch das normalste von der Welt, das der jemand das Tier besser kennt, als der, der es erst seid wenigen Tagen "hat". Und ich würd mich über Tipps/Austausch mit dem, der das Tier besser kennt freuen.
Bin zwar nicht Susann, aber ich möchte kurz meine Ansicht darstellen.
Keine Frage, aber muß es persönlich vor Ort sein, wohl kaum, denn dafür haben wir zum Glück Telefone und Internet.
(16.03.2011 22:10)Dieselross schrieb: @Omi: meinst du mit Neutral die, die sich nicht mit dem Tier beschäftigt haben?
Genau, aber dass dürfte für ein Tierheim kein Problem darstellen, denn es waren ja im Vorfeld Gespräche die auch dokumentiert wurden, oder?